#3: Queer genug? Was digitale Handy-Auswertungen mit (queeren) Schutzsuchenden machen
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概要
Folge 3: Queer genug? Was digitale Handy-Auswertungen mit (queeren) Schutzsuchenden machen. Von Melissa Amann
Queere Geflüchtete müssen im deutschen Asylsystem ihre Identität beweisen, während das Auswerten ihrer Smartphones tief in ihre Privatsphäre eingreift. In dieser dritten Folge der Podcastreihe sprechen wir über Versicherheitlichung, digitale Grenzen und queere Schutzsuchende in einem starren Asylverfahren.
Im Gespräch mit Katharina gibt Melissa Einblicke in ihre Forschungsarbeit und zeigt, wie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) seit 2017 Smartphones und andere Datenträger auswertet und welche Folgen diese Praxis für die Betroffenen hat. Mit Beiträgen von Anna Biselli (Netzpolitik.org) und Davy Wang (Gesellschaft für Freiheitsrechte, eingesprochen von Dietmar Bauer) sowie Alva Träbert (LSVD+ Verband queere Vielfalt) richten wir den Blick auf die rechtlichen, politischen und emotionalen Auswirkungen digitaler Kontrolle und fragen: Wie kann Asyl Schutz bieten, wenn Queerness an Daten und Algorithmen gemessen wird?
Hinweis: In dieser Folge sprechen wir über digitale Kontrolle, Überwachung und sensible Erfahrungen im Asylverfahren, die emotional belastend sein können. Nehmt euch Zeit und Ruhe, wenn ihr diese Folge hört, und unterbrecht jederzeit, wenn es für euch zu viel wird! Passt auf euch auf!
Ressourcen & weiterführende Links:
- Studie „Das Smartphone, bitte! Digitalisierung von Migrationskontrolle in Deutschland und Europa“ von Anna Biselli und Lea Beckmann, herausgegeben von der GFF.
- Anna Bisellis Artikel bezüglich der Handydatenauswertungen (Schaut euch aber auf jeden Fall auch ihre älteren Artikel zu dem Thema an).
- Wenn ihr euch für die Praktiken und Zustände in den Ausländerbehörden interessiert, schaut euch auch die Artikel von Chris Kover auf Netzpolitik.org und von Davy Wang. bei der GFF an.
- Für mehr Informationen zu queeren Geflüchteten und Migrant*innen schaut auf jeden Fall auf der Website vom LSVD+ vorbei.
Credits:
Moderation: Katharina Wild
Redaktionelle Mitarbeit: Pauline Evers
Recherche und Skript: Melissa Amann
Aufnahme, Planung und Produktion: Melissa Amann
Titelmusik und Jingle: Victoria Stellpflug
Musik: Kjartan Abel (On hold) (CC 4.0)