2010: Im Jugendzentrum gefördert, in Internetforen zerrissen
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Mo-Torres ist zurück in Deutschland, wir sitzen im Podcaststudio in Köln — und bevor es richtig tief wird, müssen erst einmal die Brücken der Stadt sortiert werden. Hohenzollernbrücke, Severinsbrücke, Südbrücke? Köln macht es einem nicht leicht. Und irgendwo zwischen Stadtplan, Studio und Erinnerungen ist auch schnell klar: Vuvuzelas sind keine Option. Nicht 2010, nicht heute, eigentlich nie.
Zum ersten Mal holen wir einen Wegbegleiter dazu: Paul. Für Mo nicht einfach irgendein früher Bekannter, sondern sein erster großer Förderer. Damit bekommt diese Folge eine neue Ebene: Es geht nicht nur darum, was Mo damals gemacht hat — sondern auch darum, wer an ihn geglaubt hat.
Beim Blick auf 2010 landen wir in einer Zeit, in der Mo-Torres online noch nicht laut war, aber schon Spuren hinterließ. Wir sprechen über seinen ersten Facebook-Eintrag — und den einzigen in diesem Jahr. Über Internetforen, in denen seine Musik von den einen gefeiert, von den anderen zerrissen wurde. Über frühe Veröffentlichungen, die heute wie kleine Zeitkapseln wirken: die Mixtapes „27 Revue“ und „2 unter 1 Million“.
Es ist die Phase, in der noch nicht alles groß, glatt oder geplant wirkt. Eher wie ein Kabelsalat aus Talent, Hunger, Freundschaft und ersten Reaktionen von draußen. Aber genau darin liegt der Zauber: Man hört einem Künstler dabei zu, wie er langsam Kontur bekommt. Der Mo-Ment kommt dieses Mal von Jessi und Saskia — und bringt wieder das in die Folge, worum es auf dieser Reise immer auch geht: Menschen, Erinnerungen und Songs, die mehr auslösen, als man beim Schreiben ahnen konnte.
Eine Folge über erste Förderer, frühe Forenliebe, Kölner Brücken, Mixtapes und die schöne Frage, wann aus „der macht Musik“ eigentlich „der hat was zu sagen“ wird.
Tickets für das Konzert im Tanzbrunnen
Host: Mo-Torres
Co-Host: Tom Neumann
Homepage Mo-Torres