2011: 100 Prozent Rap, erste positive Resonanzen und tausende Mixtape-Downloads
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Bevor irgendetwas groß wird, muss es erst einmal roh sein. Und genau so klingt dieses Jahr bei Mo-Torres: nach ersten echten Ansagen, nach Beats aus dem Freundeskreis, nach Videos, die plötzlich professioneller aussehen, und nach Songs, die nicht um Erlaubnis fragen, sondern einfach raus wollen.
Mit „Moralapostel“ erscheint ein starkes Mixtape — ein Projekt wie eine offene Kellertür in seine damalige Welt. Nicht glatt, nicht vorsichtig, nicht weichgespült. Eher: Mikro an, Stadt im Kopf, Meinung im Bauch. Songs wie „Alles zahlt sich aus“, „Mein Bezirk“, „Alkohol im Blut“, „Mittelstand“, „MS Edelweiss“ oder „Nordwestkolonie“ erzählen von Herkunft, Haltung, Nachtluft und diesem Gefühl, dass da jemand seine eigene Sprache findet.
Als Wegbegleiter ist diesmal Tim aka Sickstie dabei. Mit ihm gründete Mo die Zwei-Mann-Crew 571 Edelweiss, von Berlin nach Köln. Mit ihm entsteht Freundschaft und der erste eigene musikalische Kosmos wächst. Man merkt: Mo baut nicht nur Tracks. Er baut sich ein Umfeld.
Im Songfokus steht „Zeitlupe“: ein Lied über Druck, Anspruch, Rastlosigkeit und den Wunsch, alles kurz langsamer zu drehen. Der Mo-Ment kommt diesmal von Lydia — und macht aus der Folge wieder mehr als eine Rückschau.
Eine Episode über rohe Anfänge, frühes Echo, Freundschaft, Tempo und den Moment, in dem ein Künstler anfängt, wirklich Kontur zu bekommen.
Tickets für das Konzert im Tanzbrunnen
Host: Mo-Torres
Co-Host: Tom Neumann
Homepage Mo-Torres