#35 Aufschieberitis – warum dein Kind nicht anfangen kann und was sein Gehirn damit zu tun hat
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„Fang endlich an!" – ein Satz, der in vielen Familien täglich fällt. Aber warum ist der Anfang für manche Kinder so schwer? Und warum hilft Druck dabei meistens nicht weiter?
In dieser Folge von Lernfunken erklärt Birgit, warum Aufschieberitis kein Zeitmanagement-Problem ist, sondern Emotionsregulation. Und was das für Eltern bedeutet, die jeden Nachmittag dasselbe erleben.
Was euch in dieser Folge erwartet:
- Warum dein Kind nicht die Aufgabe vermeidet, sondern das Gefühl, das mit ihr kommt. Und warum das alles verändert, was Eltern als nächstes tun.
- Warum ausgerechnet Perfektionisten am meisten aufschieben und was hinter diesem überraschenden Befund steckt.
- Was der präfrontale Kortex mit Aufschieberitis zu tun hat – und warum Kinder neurobiologisch gar nicht so gut „jetzt gegen später" abwägen können wie Erwachsene.
- Was Temporal Discounting ist - und warum das Gehirn nicht in Stunden rechnet, sondern in Sofort gegen Nicht-Sofort.
- Warum manche Kinder erst auf den letzten Drücker wirklich anfangen - und was das über ihr Belohnungssystem verrät.
- Warum das Aufschieben direkt nach der Schule manchmal gar kein Widerstand ist – sondern ein sinnvolles Signal des erschöpften Gehirns.
- Was der Zeigarnik-Effekt bedeutet – und warum das Kind beim Spielen trotzdem keine echte Pause hat.
- Und: Warum die Lust zum Anfangen nicht vor dem Start kommt. Sondern danach.
Für alle, die abends am Küchentisch sitzen und sich fragen: Warum schafft es mein Kind einfach nicht, anzufangen?
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Mehr Lernimpulse und alles zum Thema Mentoring findest du übrigens hier: Lernkompass für Eltern.