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BRACE: Fußball Culture & Business

BRACE: Fußball Culture & Business

著者: Tim Santen Misha Verollet-Dahncke
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Fußball ist längst mehr als 90 Minuten – und genau dort wird’s spannend: zwischen Popkultur, Mode, Medien und Milliarden-Business. In BRACE: Der Fußball Culture & Business Podcast besprechen Tim Santen und Misha Verollet-Dahncke mit Gästen, warum man Fußball heute nur versteht, wenn man Culture und Business zusammendenkt – und was passiert, wenn Clubs, Funktionäre und Marken genau das ignorieren.

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BRACE ist kein Spieltags-Podcast. Kein Taktikboard. Keine GOAT-Debatte. Sondern ein Blick in den Maschinenraum: Wir schauen auf unseren Lieblingssport als Kulturplattform, aber auch als Wirtschaftssystem.
  • Wie bleibt Fußball geschäftstüchtig, ohne seine Seele zu verlieren?
  • Was steckt hinter der Entwicklung zum Lifestyle-Universum, in dem sich Rap-Stars, Luxusmarken und Hollywood die Klinke in die Hand geben?
  • Was passiert nach Abpfiff und vor Anpfiff hinter den Kulissen, und vor allem: mit wem?
Dieses Drumherum ist längst nicht mehr nur Beiwerk, sondern der Ort, an dem sich gerade entscheidet, wie Fußball morgen aussieht.

Die Hosts:
  • Tim Santen: selbstständiger Kommunikations- und Strategieberater aus Hamburg und ehemaliger Pressesprecher eines Proficlubs.
  • Misha Verollet-Dahncke: Kreativ- und Markenstratege mit über 20 Jahren Erfahrung in der Werbung für internationale Brands.
In “BRACE: Der Fußball Culture und Business Podcast” verbinden wir unsere beruflichen Leidenschaften mit unserer privaten Leidenschaft Fußball. Culture und Business, Tim und Misha, zwei Mal ein Doppelpack, oder eben: BRACE.

Wenn dich Fußball abseits der 90 Minuten interessiert:

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Zum Impressum geht's hier lang: brace.fm/impressum.htmlTim Santen, Misha Verollet-Dahncke
サッカー マーケティング マーケティング・セールス 経済学
エピソード
  • 007: WM 2026: Begeisterung oder nur Business? Stimmungsbild, Zahlen, Prognosen
    2026/06/10
    Stell dir vor, es ist Fußball-Weltmeisterschaft und niemand ist so richtig drin. Kein kollektiver Hype, weniger Panini-Sammel-Wut als sonst, keine “14/18/21 Uhr”-Routine. Stattdessen: 48 Teams, 104 Spiele, gefühlt 15 verschiedene Anstoßzeiten und ein Turnier, das sich eher wie ein politisches Dilemma als wie ein Sommermärchen anfühlt.

    In Episode 007 nehmen Tim Santen und Misha Verollet-Dahncke genau dieses Bauchgefühl ernst und legen die WM 2026 unter die Zahlenlupe: Was passiert, wenn das größte Fußball-Event der Welt größer wird, aber die Begeisterung kleiner? Wenn “Weltmeisterschaft” kulturell mal Heimat war und heute nach Business Case klingt?

    Dafür haben wir nicht nur auf uns selbst gehört, sondern auch auf euch: Die BRACE-Community hat uns ein Stimmungsbild gegeben. Ergebnis: Die Mehrheit freut sich eher nicht oder gar nicht auf die WM. Hauptgründe: die politische Lage und das gesellschaftliche Umfeld, FIFA-Müdigkeit und Vergabe & Governance, Kommerzialisierung. Und selbst bei denen, die “trotzdem” schauen: Viele planen nur K.O.-Spiele oder Highlights.

    Und dann geht’s in die Zahlen: Fernsehgeld-Logik, WM-Kosten-Logik, Profiteur-Logik. Tim rechnet vor, was die FIFA pro Spiel über TV-Rechte kassiert (Katar vs. USA) und warum die Masse an Spielen am Ende trotzdem mehr Geld “am Sockel” lässt.

    Misha schaut auf die Kosten-Seite: vier Töpfe (Eventbetrieb, Stadien, Mobilität/Transport, öffentliche Dienste) und das alte Muster: Risiko bei der öffentlichen Hand, Profit eher bei FIFA und privatem Sektor.

    Dazu: Hot Takes. Wir legen uns fest, u.a. mit einer TV-Quote, die historisch niedrig werden könnte (unter 5 Mio. Zuschauende im Schnitt pro Spiel in Deutschland), und mit dem Verdacht, dass diese WM uns mehr “Nebenkriegsschauplätze” liefert als gemeinsame Sommerabende.

    In dieser Episode sprechen wir unter anderem über:
    • Stimmungscheck aus der BRACE-Community
    • Boykott: Haltung vs. Wirkung: warum viele ihn unterstützen würden – und warum “Verbände boykottieren” komplizierter ist als es klingt
    • 48 Teams, 104 Spiele, 15 Anstoßzeiten: wie die WM ihre eigene Ritualkraft zerlegt
    • WM als Geschäftsmodell: TV-Gelder, Spielanzahl, neue Märkte und warum die FIFA dabei immer gewinnt
    • Wer zahlt die Party? Vier Kosten-Töpfe und warum die Rechnung oft nicht bei denen landet, die den Gewinn einstreichen
    • Host Cities & “wenig vom Ticketkuchen”: was Investigativ-Recherchen nahelegen und warum manche Städte schon vorab aussteigen
    • Prognose TV-Quoten: warum es (trotz WM) in Deutschland noch weniger werden könnte als Katar
    Hier findest du die Shownotes: brace.fm/shownotes/007.html

    Wenn dich Fußball zwischen Abpfiff und Anpfiff interessiert, abonniere BRACE: Der Fußball Culture & Business Podcast mit Tim Santen und Misha Verollet-Dahncke – und komm mit in die Schnittmenge aus Turnierkultur, FIFA-Ökonomie und der Frage, was Fußball “morgen” kostet (und wem). Du findest uns auf brace.fm, LinkedIn, Instagram, Bluesky oder schreib uns eine Mail: bracepodcast@proton.me

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    55 分
  • 006: Moneyball in Ostwestfalen: So mischt der SC Verl den deutschen Fußball auf (mit Matt Beadle)
    2026/06/03
    Heidenheim, Elversberg, Sandhausen. Immer wieder gibt es Clubs, die nicht ins übliche Schema passen: kleines Stadion, kleines Budget, keine globale Marke. Und trotzdem überraschen sie immer wieder. Der SC Verl ist so ein Fall: Das drittkleinste Budget, 25.000 Einwohner, 5.000 Plätze, insgesamt rund 50 Mitarbeitende über alle Teams hinweg, aber sportlich seit Jahren im oberen Drittel der 3. Liga.

    In Episode 006 sprechen Tim Santen und Misha Verollet-Dahncke mit Matt Beadle, Technical Director des SC Verl, den Oakland Athletics der dritten Liga, über die Frage, die dem Profifußball wehtut: Schießt wirklich nur Geld Tore – oder wird in manchen Clubs einfach nur besser, cleverer, effizienter gearbeitet?

    Matt zeigt uns das Geheimnis hinter dem Erfolg: Kompromisslose Vereinskultur, klare Spiel-DNA und brutale Prozessdisziplin. Und er erklärt, was ein Technical Director in Verl wirklich macht: sportliche Entscheidungen mitprägen, von Kaderplanung über Nachwuchs bis hin zur Frage, wie ein Verein sein will.

    Besonders spannend: Verl baut sein Scouting wie ein Filtersystem. Daten, Dashboard, KI-Support, KPI-Profile je Position, dann Video- und Live-Scouting, dann erst die finale sportliche Entscheidung. Mit wenig Personal ersetzt man keine 400 Scouts. Man muss smarter auswählen. Und keine Kompromisse bei der DNA eingehen.

    Und dann ist da noch das, was viele Clubs unterschätzen: Kultur ist keine Powerpoint. Verl hat Stakeholder an einen Tisch geholt, Maßnahmen daraus abgeleitet (Fan-Integration, Trainingsgelände, Matchday-Erlebnis), und setzt es einfach um. Sogar ein Maskottchen gibt’s jetzt: "Manni", benannt nach einem langjährigen Mitarbeiter.In dieser Episode sprechen wir unter anderem über:
    • Was ein Technical Director wirklich macht und warum diese Rolle mehr "Vereins-Architektur" als Jobtitel ist
    • Moneyball in der 3. Liga: Dashboard, KPIs, Positionsprofile, und warum KI nur dann hilft, wenn es einen Plan gibt
    • Der "Verler Weg": warum Spiel-DNA trainerunabhängig sein kann (und wie man Trainer danach auswählt)
    • Kaderbau über Charakter: warum Diven in Verl meistens nicht funktionieren
    • "Schaufenster" als Modell: warum Spieler nach Verl kommen, und warum Verl den Durchlauf einkalkuliert
    • Stakeholder-Workshop statt Bauchgefühl: wie Strategiearbeit im kleinen Club plötzlich sehr konkret wird (Fan Talk, Events, Maskottchen)
    • Sponsoring ohne operative Einflussnahme: was Beckhoff am SC Verl hält – und warum das System nur mit Rückgrat funktioniert

    Ihr wollt mehr über Matt erfahren? Hier geht's zu seiner Website: mattbeadle.com

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    59 分
  • 005: Wie bleiben Clubs relevant in der Ära von Gen Z, Player Brands und TikTok?
    2026/05/27
    “Kulturkampf: Gen Z verändert den Fußball”, “Junge Fans folgen Spielern statt Clubs”, “Keiner schaut mehr 90 Minuten”. Das sind die alarmistischen Headlines vieler Branchen-Reports der letzten Zeit rund um Veränderungen im Fußball. Aber stimmt das wirklich? In Episode 005 fragen wir nüchtern: Ist das ein Kulturkampf oder einfach normaler Strukturwandel im Fandom?

    Tim Santen bespricht mit Co-Host und Markenstratege Misha Verollet-Dahncke die zwei großen Verschiebungen: Fandom wird fluider und Konsum wird fragmentierter. Und wir schauen dahin, wo viele Studien zu kurz greifen: bei der Trennung von Ursache und Wirkung.

    Beispiel “90 Minuten zu lang“: Vielleicht ist nicht die Spielzeit das Problem, sondern die Paywall, hinter der Fußball zunehmend verschwindet. Dazu kommt: Dropout-Phase, Bindungslücken, Third Places, und warum Clubs gerade außerhalb des Stadions wieder Räume schaffen müssen, bevor sie nur noch Formate sind, in denen Spieler stattfinden.

    Aus der Markenbrille destilliert Misha drei Hebel, die keine Raketenwissenschaft sind, aber entscheiden können, ob ein Club langfristig relevant bleibt, gerade jenseits der Champions League: Bedeutung (Story & Identitätsstiftung), Zugehörigkeit (Community & echte Räume) und Verfügbarkeit (Zugang bezahlbar und erlebbar halten).In dieser Episode sprechen wir unter anderem über:
    • Gen Z ist kein Monolith: warum viele „Gen Z“-Thesen zu grob sind
    • Player Brand vs. Club Brand: was Transfers mit Social-Following machen (und was das nicht beweist)
    • FUT als Player-Brand-Booster: warum FIFA Ultimate Team Spielerfokus verstärkt
    • 90 Minuten & Paywall: zu lang oder einfach zu teuer?
    • Bundesliga-Konsum realistischer lesen: Sportschau/TV ist nicht „tot“, auch bei Gen Z nicht
    • Dropout-Phase bis 30: warum Clubs genau hier Bindung verlieren (und was hilft)
    • Third Place Fußball: warum Zugehörigkeit nicht nur digital entsteht
    • Verfügbarkeit als Zukunftsfrage: Stadion, Preise, Public Viewing, Club-Orte – Zugang organisieren
    • Markenarbeit ≠ Logo-Spielerei: warum „Rebrands“ keine Abkürzung sind
    Ausgewählte Quellen, die in der Folge besprochen werden, findest du hier: brace.fm/shownotes/005.html

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    52 分
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