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Ch03-2_Wenn unsere Ungerechtigkeit Gottes Gerechtigkeit erweist, was sollen wir sagen? (Römer 3,1-8)

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Welchen Nutzen hatte es, selbst wenn sie glaubten?

Welchen Vorzug hat der Jude gegenüber dem Heiden?
Die Juden sind diejenigen, denen das Wort Gottes anvertraut wurde. Gott berief Abraham und verhieß ihm Nachkommen; später gab Er seinen Nachkommen das Gesetz und verhieß durch das Opfersystem, den Erlöser zu senden.
Wenn die Juden irgendeinen Vorzug gegenüber den Heiden hatten, dann den, dass sie den Stammvater des Glaubens hatten, dass ihnen das Wort Gottes anvertraut wurde und dass sie zu einem Volk wurden, das Gott fürchtete.

Römer 2,17 und die folgenden Verse erwähnen spezifisch den Vorzug, den der Jude gegenüber dem Heiden hatte.
Ihr Vorzug bestand darin, dass sie die Beschneidung empfangen hatten. Die Beschneidung war das Zeichen der Verheißung, dass Gott der Gott Abrahams und seiner Nachkommen sein würde.
Körperlich gesehen war es der Akt des Abschneidens der männlichen Vorhaut, aber geistlich gesehen bedeutet es das Abschneiden der Sünden eines Menschen durch den Glauben an das Evangelium aus Wasser und Geist.
Die Juden hatten jedoch keine geistliche Beschneidung empfangen, sondern waren lediglich Nachkommen Abrahams, die die körperliche Beschneidung erhalten hatten.

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