エピソード

  • Alles wie immer, nur schlimmer (Episode 1)
    2026/05/22
    Luke Stuckberry wollte eigentlich nur ausschlafen.
    Nach einer Nacht voller Bier, Schnaps und strategisch fragwürdiger Entscheidungen wacht er in einer Welt auf, die sich irgendwie… verändert hat.Die Straßen wirken leer.
    Die Nachbarn seltsam.
    Und in seinem Garten liegt plötzlich jemand, der dort ganz sicher nicht hingehört.Während Radio, Telefon und Internet langsam verstummen, versucht Luke zu begreifen, warum draußen plötzlich alles nach Endzeit aussieht. Mit einem geerbten Luftgewehr, schwindenden Vorräten und einem Nervenkostüm aus Pappe wird schnell klar: Zuhause bleiben ist keine Dauerlösung.Die erste große PROLETENPROSA SPECIAL EDITION liefert schwarzen Humor, dreckige Endzeit-Atmosphäre und genau die Art von Eskalation, die entsteht, wenn ein durchschnittlicher Ruhrpott-Typ plötzlich mitten im Weltuntergang aufwacht.Und das ist erst der Anfang.
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    29 分
  • [Papa Präsent]: Whisky, Wut und Vatertag
    2026/05/14
    Vatertag im Ruhrgebiet. Während draußen Bollerwagen durch die Straßen rumpeln und halbbetrunkene Männer gröhlend ihr Recht auf peinliche Freiheit zelebrieren, sitzt ein pensionierter Feingeist in seinem alten Zechenhäuschen und blickt mit Verachtung auf die Welt herab. Zwischen Whisky, Zigarrenrauch und vergilbten Erinnerungen steigert er sich immer tiefer in seinen Hass auf all jene hinein, die noch lachen können.Doch je länger der Abend dauert, desto brüchiger wird die Fassade seiner Überheblichkeit. Hinter dem Sarkasmus lauert etwas viel Hässlicheres: Einsamkeit. Als er sich schließlich doch hinaus in die verregneten Straßen des Reviers wagt und in einer alten Kneipe landet, beginnt ein Abend zwischen Herrengedeck, kaputten Lebensgeschichten und der schmerzhaften Erkenntnis, dass Würde manchmal nur ein anderes Wort für Alleinsein ist.Eine melancholisch-zynische Reise durch das Ruhrgebiet, vorbei an Tresenphilosophen, abgestandener Wohnzimmerluft und der Frage, ob man sich das Altwerden vielleicht schöner trinken muss.
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    23 分
  • Prime geliefert, Sinn vergriffen
    2026/05/08
    In der neuen Folge von Proletenprosa seziert Luke Stuckberry mit bitterbösem Humor und melancholischer Präzision den modernen Konsumwahnsinn. Zwischen Amazon-Gutscheinen, sieben Tastaturen, verstaubten Autos und gescheiterten E-Scooter-Vorsätzen entsteht ein schonungslos ehrlicher Blick auf das Leben im Überfluss. Warum kaufen wir Dinge, die wir nicht brauchen? Weshalb fühlt sich „mehr“ oft nach weniger an? Und wann haben wir eigentlich vergessen, dass echte Zufriedenheit nicht im Prime-Versand geliefert wird?
    „Prime geliefert, Sinn vergriffen“ ist eine satirische, nachdenkliche und gleichzeitig absurd komische Reise durch Frustkäufe, leere Versprechen und die stille Sehnsucht nach etwas Echtem. Eine Folge über Konsum, Einsamkeit, Optimierungswahn und die revolutionäre Kraft eines einfachen Spaziergangs ohne Einkaufswagen.
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    15 分
  • Zu schwer für das eigene Leben
    2026/05/01
    Ein Mann frisst sich durch sein eigenes Leben. Zwischen Fastfood, Alkohol und konsequenter Verdrängung hat er sich in einen Zustand manövriert, der mehr mit Funktionieren als mit Leben zu tun hat. Die Tage laufen im Kreis: bestellen, konsumieren, betäuben, vergessen. Sein Körper wird schwerer, sein Radius kleiner, seine Welt enger. Was bleibt, ist Routine. Und die Fähigkeit, alles, was wehtun könnte, zuverlässig auszublenden.Doch Veränderung kündigt sich nicht mit Pauken und Pathos an, sondern leise und unbequem. Ein Schuh, der sich nicht mehr anziehen lässt. Ein Weg, der plötzlich zur Herausforderung wird. Ein Gedanke, der sich nicht mehr wegsaufen lässt. Es sind diese kleinen Brüche im Alltag, die beginnen, das sorgfältig errichtete Kartenhaus aus Gewohnheit und Selbsttäuschung ins Wanken zu bringen.„Zu schwer für das eigene Leben“ ist keine Geschichte über plötzliche Erleuchtung oder radikale Wendepunkte. Es ist ein zäher, widersprüchlicher Prozess, in dem Rückschritte genauso selbstverständlich sind wie Fortschritte. Der Weg raus führt nicht über Disziplin-Parolen oder Selbstoptimierung, sondern über die langsame, oft schmerzhafte Konfrontation mit sich selbst.Zwischen Fritteusenfett und Selbstzweifeln, zwischen Isolation und vorsichtiger Annäherung an die Welt draußen, entsteht etwas, das lange unmöglich schien: Bewegung. Kein Sprint, sondern ein Stolpern nach vorn. Und vielleicht genau deshalb ehrlich.
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    18 分
  • Ringlicht am Abend
    2026/04/24
    Marvin Möhlmann hat die Schnauze voll. Vom Aldi, vom Apfelmus auf den Kacheln, von Blicken, die sagen: „Das war’s jetzt wohl.“ Zwischen Pökelfleischgeruch und passiv-aggressiven Kolleginnen wächst in ihm die leise Ahnung, dass es da draußen mehr geben muss als Schichtpläne und Resignation. Also greift er zum Ringlicht statt zum Hubwagen und taucht ein in die schillernde Welt der Selbstoptimierung, Mindset-Prediger und schnellen Millionen.Was folgt, ist kein Aufstieg, sondern ein langsames Auseinanderfallen zwischen Hashtags und Hoffnung. Zwischen Telegram-Gruppen, die sich in Luft auflösen, und Videos, die niemand sehen will, verliert Marvin nicht nur Geld, sondern auch die letzte Illusion, dass es einen einfachen Ausweg gibt.„Ringlicht am Abend“ ist eine Geschichte über das Versprechen vom großen Anderswo, über digitale Luftschlösser und die brutale Ehrlichkeit des Scheiterns. Und vielleicht auch darüber, dass der Moment, in dem das Licht ausgeht, der erste ist, in dem man wirklich etwas sieht.
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    14 分
  • Upgrade im Hamsterrad
    2026/04/17
    In Upgrade im Hamsterrad zerlegt Luke Stuckberry das scheinbar harmlose Versprechen eines geordneten Lebenslaufs in seine Einzelteile. Vom ersten Schrei bis zum letzten Atemzug spannt sich ein gedanklicher Parcours durch Kindheit, Bildung, Arbeit und Vergänglichkeit – wie eine Betriebsanleitung für ein System, das sich selbst nie erklärt, aber konsequent ausführt. Zwischen bitterer Klarheit, schwarzem Humor und schonungsloser Beobachtung entsteht ein Panorama menschlicher Routine, das sich wie ein endloses Zahnrad dreht: leise, unaufhaltsam, logisch und zugleich absurd. Eine Folge, die weniger erzählt als enttarnt.
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    30 分
  • Die eigene Endlichkeit
    2026/04/11
    Was passiert, wenn der Körper langsamer wird, der Geist nachzieht und das Leben plötzlich nicht mehr nach Aufbruch, sondern nach Abwicklung klingt?Diese Folge von Proletenprosa taucht tief ein in das Gefühl der eigenen Endlichkeit. In die kleinen Risse im Alltag, die größer werden: der schmerzende Rücken am Morgen, die vergessenen Gedanken, die Erkenntnis, dass die besten Tage vielleicht nicht mehr vor einem liegen.Wir begleiten einen Mann, der alles erreicht hat, was man erreichen soll und dabei fast sich selbst verloren hätte. Zwischen beruflichem Abstieg, emotionaler Leere und einer Ehe, die mehr Fassade als Verbindung ist, wächst die Frage: War das alles?In schonungslosen inneren Monologen prallt Vergangenheit auf Gegenwart. Die wilde, echte Jugend gegen ein durchgetaktetes Leben ohne Ausschläge. Erfolg gegen Bedeutung. Sicherheit gegen Lebendigkeit.Und irgendwo zwischen Whisky, Routine und Resignation blitzt sie auf: die Möglichkeit, dass selbst im Angesicht der Endlichkeit noch etwas beginnen kann. Kein großes Comeback. Kein Neuanfang. Aber vielleicht ein erster, ehrlicher Schritt zurück ins eigene Leben.Eine Folge über das Altern, das Scheitern an sich selbst und die leise Hoffnung, dass es nie ganz zu spät ist, sich wieder zu spüren.
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    20 分
  • [Ostergeschenk]: Luke, der Retter der Welt
    2026/04/06
    Ostermontag. Eigentlich Ruhetag. Eigentlich Schokolade. Eigentlich alles wie immer.
    Nicht bei Proletenprosa.Diese Folge ist ein außerplanmäßiges Geschenk an euch – und Luke hat dafür wirklich alles in die Waagschale geworfen: Atmosphäre, Sounddesign, Nerven… und sogar den Synthesizer Korg Monotron Delay, der hier zwischen Endzeit und Wahnsinn seine ganz eigene, fiebrige Spur zieht.Worum geht’s?
    Wir schreiben das Jahr 2029. Die Welt ist nicht untergegangen… sie wurde einfach ausgeschaltet. Lautlos. Effizient. Endgültig. Eine außerirdische Spezies radiert die Menschheit aus, als wäre sie ein Tippfehler im kosmischen Dokument.Und mitten in diesem Trümmerfeld:
    Luke.
    Nicht als Held im klassischen Sinne.
    Eher als letzter verfügbarer Mensch mit halbwegs funktionierendem Humor und fragwürdiger Prioritätenliste.Eingesperrt in einem Bunker, umgeben von grauem Beton, schlechten Liebesromanen und einer Weltrettungsmission, die so absurd ist wie sie klingt, wird er Teil des letzten Plans der Menschheit. Ein Team aus Hochgenies versucht, das Unmögliche möglich zu machen. Und Luke… versucht, dabei nicht komplett den Verstand zu verlieren.„Luke, der Retter der Welt“ ist düster, zynisch, absurd und überraschend nah dran an der Frage:
    Was bleibt vom Menschen übrig, wenn alles andere weg ist?Spoiler:
    Vielleicht nicht viel.
    Aber genug für einen letzten Witz. Und ein kaltes Bier.🎧 Diese Folge ist anders.
    🎛️ Diese Folge klingt anders.
    🔥 Diese Folge wollte genau so entstehen.Frohe Ostern. Oder zumindest… viel Glück da draußen.
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    26 分