エピソード

  • Sollten wir Veteranen feiern?
    2026/06/17
    Anlass dieser Folge ist der Deutsche Veteranentag, der am zweiten Montag im Juni begangen wird – erst 2024 vom Bundestag beschlossen, dieses Jahr zum zweiten Mal gefeiert. Während andere Nationen wie die USA, Frankreich oder Großbritannien eine lange Tradition der Veteranenehrung haben, ist das in Deutschland bis heute ein gesellschaftliches Randthema. Tim und Djamil – beide Radiojournalisten – diskutieren, ob das so bleiben sollte. Wie immer wurde ausgelost: Tim argumentiert für, Djamil dagegen. Krieg ist keine Abstraktion mehr, sondern gelebte Realität an Europas Grenzen Soldatinnen und Soldaten verteidigen Demokratie und Lebensweise – in Mali, Afghanistan, Kosovo Wer Menschen für den Dienst gewinnen will, muss ihnen zeigen, dass die Gesellschaft ihre Leistung wertschätzt Deutschland rüstet auf und soll laut Kanzler Merz die größte konventionelle Armee der EU stellen – da passt gesellschaftliches Wegsehen nicht mehr Ein Veteranentag könnte das kollektive Koordinatensystem neu sortieren: Was ist wirklich wichtig? In der Bundeswehr-Tradition gilt das Leitbild des „Bürgers in Uniform" – also nichts strukturell Besonderes Polizistinnen und Polizisten leisten vergleichbare Schutzarbeit, ohne eigenen Ehrentag – 2024 wurden laut BKA über 106.000 von ihnen Opfer von Gewalt Institutionalisierte Ehrung birgt die Gefahr, reale Probleme zu überdecken: PTBS-Anerkennung, fehlende Hilfsangebote, mangelnde Reintegration Das US-Modell zeigt: Hohe symbolische Anerkennung schützt nicht vor dem Alleinlassen der Betroffenen im Alltag Heroisierung wird keine jungen Menschen zur Bundeswehr bewegen --- Kapitel: 00:00 Einführung in das Thema Veteranen 02:56 Die gesellschaftliche Wahrnehmung von Veteranen 05:51 Patriotismus und die Rolle der Bundeswehr 09:04 Ehrung und Wertschätzung von Soldaten 12:00 Vergleich zwischen verschiedenen Berufsgruppen 12:47 Die Sichtbarkeit der Polizei in der Gesellschaft 15:50 Patriotismus und die Rolle der Bundeswehr 18:57 Anerkennung und Unterstützung für Veteranen 22:49 Freiheit und gesellschaftliche Werte 25:32 Die Bedeutung von Ehrungen und Debatten Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
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    28 分
  • Hat die FIFA den Fußball zerstört?
    2026/06/10
    Heute (11.06.) beginnt die Fußball-WM in den USA – Djamil und Tim diskutieren, ob die FIFA den Fußball damit endgültig ruiniert hat. Wie immer wurde vorher ausgelost, wer welche Seite vertreten muss: Djamil argumentiert für „Ja, die FIFA hat den Fußball zerstört", Tim übernimmt die Gegenposition. Themen der Folge: Dynamic Pricing bei WM-Tickets und die absurden Preise kurz vor Turnierstart Trink- und Werbepausen sowie die geplante Halbzeitshow im Finale Die USA als Gastgeberland und fehlende Fußballkultur (kein Fanmarsch, kein Stadionerlebnis wie in Europa) Das FIFA Forward Programm und Investitionen in Jugend- und Frauenfußball weltweit Gianni Infantino: Machtpolitiker oder Förderer des globalen Fußballs? Die WM 2030 (Spanien, Portugal, Marokko + Südamerika) und 2034 in Saudi-Arabien Kommerzialisierung als gesamtgesellschaftliches Problem – nicht nur die FIFA, auch UEFA, DFL und Premier League treiben das mit Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
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    35 分
  • Brauchen wir die FDP noch?
    2026/06/03
    Die FDP hat turbulente Zeiten hinter sich: Nach dem Rauswurf aus dem Bundestag bei der Bundestagswahl 2025 folgten weitere Verluste in den Landtagen von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Beim Bundesparteitag Ende Mai 2026 in Berlin wählten die Delegierten den 74-jährigen Wolfgang Kubicki mit rund 60% der Stimmen zum neuen Parteivorsitzenden – in einer überraschenden Kampfabstimmung gegen Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Aktuelle Forsa-Umfragen sehen die FDP wieder bei rund 5 Prozent. Djamil und Tim diskutieren (per Los): Braucht Deutschland noch eine liberale Partei – und kann die FDP diese Rolle ausfüllen? Liberalismus als politische Mitte: Die FDP ist die einzige Partei, die dem klassischen Liberalismus verpflichtet ist – der Freiheit des Einzelnen, ohne Bevormundung Liberale Errungenschaften: Datenschutz & informationelle Selbstbestimmung (Sabine Leutheusser-Schnarrenberger), Ehe für alle, liberale Sterbehilfe, Drogenpolitik (Cannabis-Legalisierung) Angebotspolitik statt Zwang: Das 9-Euro-Ticket als Beispiel – attraktive Angebote ändern Verhalten nachhaltiger als Verbote (Wissing-Zitat) Offenes Wählerspektrum: Menschen, die Corona-Maßnahmen zu weit fanden, aber keine Verschwörungstheorien glauben; die Steuerung von Migration befürworten, aber keine Ausländerfeindlichkeit Nur noch Wirtschaftsliberalismus: Freiheit von Armut, Ausbeutung und Klimawandel kommen nicht vor Christian Lindner als One-Man-Show: „Lieber gar nicht regieren als falsch regieren" – symbolpolitisch, aber ohne Substanz; der Ampel-Bruch war laut Tim ein vorbereitetes Manöver Keine soziale Basis: Kaum Verankerung bei Arbeitern, Migranten oder in urbanen Milieus Schwarze Null als Bremsklotz: Statt in Klima und Zukunftstechnologien zu investieren, blockierte Lindner notwendige Ausgaben --- Kapitel: 00:00 Die Bedeutung der FDP in der heutigen Politik 02:48 Liberalismus und seine Relevanz 05:43 Kritik an der FDP und ihrer Ausrichtung 09:04 Die Rolle von Wolfgang Kubicki 11:50 Zukunftsperspektiven der FDP 15:01 Liberale Errungenschaften und gesellschaftliche Verantwortung 17:59 Liberale Grundwerte und die Rolle der FDP 19:09 Herausforderungen und Chancen für die FDP 20:44 Die AfD und die soziale Basis der FDP 24:25 Persönliche Meinungen und die Zukunft der FDP 30:10 Die Notwendigkeit eines neuen liberalen Ansatzes Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
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    30 分
  • Olympia für Deutschland?
    2026/05/27
    Deutschland diskutiert über eine mögliche Bewerbung für die Olympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044. Tim und Djamil streiten diesmal darüber, ob Olympia eine Chance für nachhaltige Investitionen, bessere Infrastruktur und ein neues Gemeinschaftsgefühl ist – oder vor allem ein teures Prestigeprojekt mit hohem Risiko. Im Fokus stehen Kosten, Nachnutzung, Nachhaltigkeit, die Rolle des IOC und die Frage, ob Deutschland sich so ein Großevent überhaupt leisten sollte. Außerdem geht es um die vier Bewerberregionen Berlin, Hamburg, München und Köln sowie um die historische Brisanz von 2036. ----- Kapitel 00:00 Einleitung zur Olympiade in Deutschland 02:48 Argumente für die Olympischen Spiele 05:58 Argumente gegen die Olympischen Spiele 09:05 Nachhaltigkeit und Infrastruktur 11:58 Wirtschaftliche Aspekte der Olympischen Spiele 14:54 Soziale und kulturelle Dimensionen der Olympischen Spiele 20:48 Vielfalt und kultureller Austausch durch Sport 23:59 Nachhaltigkeit und langfristige Auswirkungen von Sportstätten 26:51 Politische Herausforderungen und das Image Deutschlands 30:46 Finanzielle Aspekte und Prestige-Projekte 34:54 Emotionale Aspekte und die Bedeutung von Sportevents Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
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    40 分
  • Private Krankenversicherung abschaffen?
    2026/05/20
    Tim und Djamil diskutieren die Frage, ob die private Krankenversicherung (PKV) in Deutschland abgeschafft werden sollte. Im Mittelpunkt stehen Gerechtigkeit, Solidarität, Finanzierbarkeit und die Auswirkungen auf das Gesundheitssystem. Die Debatte wird durch eine Zufallszuweisung der Positionen (Pro/Contra) geführt, um eine ausgewogene Argumentation zu gewährleisten. -------- 📌 Eine Meine Deine Meiung kommt live auf die Bühne! Am 10. Oktober bei der Zoon-Podcast-Week in Düsseldorf. Tickets jetzt im VVK. Zum Beispiel unter https://rausgegangen.de/events/eine-meine-deine-meinung-0/ ----- 00:00 Einführung in die Krankenversicherung 02:42 Die private vs. gesetzliche Krankenversicherung 05:44 Das Zweiklassensystem im Gesundheitswesen 08:45 Die Rolle der Ärzte und die Abrechnungssysteme 11:37 Langfristige Auswirkungen der privaten Krankenversicherung 14:43 Moralische und ethische Überlegungen zur Krankenversicherung 15:14 Finanzierung des Gesundheitssystems 18:01 Innovationen im Gesundheitswesen 20:06 Vergleich internationaler Gesundheitssysteme 21:58 Struktur und Verwaltung der Krankenkassen 27:38 Verfassungsrechtliche Aspekte der Krankenversicherung Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
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    31 分
  • Väter zu Elternzeit verpflichten?
    2026/05/13
    Passend zum Vatertag (Christi Himmelfahrt) widmen sich Tim und Djamil einer Frage, die Familien, Politik und Arbeitswelt gleichermaßen betrifft: Reicht freiwillige Elternzeit für Väter – oder braucht es eine gesetzliche Pflicht? Aktuell nimmt nur etwa ein Viertel aller Väter Elternzeit. Djamil muss per Los das Ja vertreten. Die wichtigsten Argumente im Überblick Dafür (Djamil): Artikel 3 GG garantiert Gleichberechtigung – und wer gleichberechtigt ist, ist auch gleichverpflichtet Der Mutterschutz ist de facto bereits eine Pflichtauszeit für Frauen; eine Väterpflicht wäre nur der logische Ausgleich Solange nur Frauen karrieretechnisch ausfallen, bleibt der Wettbewerbsnachteil im Bewerbungsprozess bestehen – eine Väterpflicht würde diesen strukturell beseitigen Der Vergleich zur Wehrpflicht zeigt: Der Staat hat Bürger schon früher zu Dienst verpflichtet – warum nicht zum Dienst an der Wickelfront? Deradikalisierungseffekt: Männer, die Elternzeit genommen haben, entwickeln nachweislich ein anderes Verständnis für die Lebensrealität von Müttern Überprüfbarkeit ist kein ernsthaftes Hindernis – das Finanzamt kann feststellen, ob jemand Gehalt bezieht oder nicht Dagegen (Tim): Eingriff in die Familienautonomie und die Berufsfreiheit (ebenfalls GG-geschützt) Eine Pflicht nur für Väter wäre selbst eine geschlechtsspezifische Ungleichbehandlung nach Artikel 3 Elterngeld deckt in Deutschland maximal 1.800 Euro – für viele Familien finanziell schlicht nicht tragbar In männerdominierten Branchen (z. B. Handwerk, Notfallmedizin) drohen Produktivitätseinbrüche und Karriereknicks Bürokratischer Kontrollaufwand: Wer überprüft, ob die Zeit wirklich mit dem Kind verbracht wird? Das Schwedenmodell (3 Monate use it or lose it, 90 % Gehaltsausgleich) zeigt: Es geht, aber nur mit deutlich besserer finanzieller Absicherung als hierzulande Erwähnte Personen & Modelle Christian Lindner & Franka Lefeldt – als Beispiel dafür, wie selbst „High Performer" von der Realität der Elternschaft überrascht werden Schweden – Vorbildmodell mit verpflichtetem Väterkontingent und 90 % Lohnersatz Deutschland – aktuell max. 1.800 € Elterngeld, ca. 65 % Lohnersatz, nur ~25 % Väter nehmen Elternzeit ---- Kapitel: 00:00 Einführung in den Vatertag und Vaterschaft 02:55 Die Rolle des Vaters in der modernen Gesellschaft 05:58 Elternzeit und Gleichberechtigung 08:51 Gesellschaftliche Erwartungen und individuelle Freiheit 12:02 Finanzielle Aspekte der Elternzeit und Gleichstellung 14:02 Politische Lösungen für Elternzeit 15:03 Die Herausforderungen der Kindererziehung 16:00 Überprüfung der Elternzeitpflicht 17:02 Karriereknicks durch Elternzeit 18:40 Gleichbehandlung von Vätern und Müttern 19:11 Systemrelevante Berufe und Elternzeit 21:23 Private Meinungen und gesellschaftliche Verantwortung 23:21 Die Herausforderungen des Kapitalismus 26:00 Feedback und Diskussion über Elternzeit Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
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    27 分
  • Darf man mit Faschisten reden?
    2026/05/06
    Anlass dieser Episode ist das viral gegangene Interview des Podcast-Formats {Ungeskriptet} (Ben Berndt) mit Björn Höcke, Fraktionsvorsitzender der AfD in Thüringen – viereinhalb Stunden lang, über 3,5 Millionen Aufrufe auf YouTube allein. Die Kritik: Höcke durfte sein Programm unkommentiert und unkritisch durchziehen. Tim und Djamil diskutieren – wie immer mit zugeloster Position – ob es legitim, sinnvoll oder gar gefährlich ist, Faschisten eine öffentliche Plattform zu geben. Die wichtigsten Argumente im Überblick Dafür (Djamil): Fast 30 % der Wählerinnen und Wähler neigen zur AfD – Dialog ist unumgänglich, um die Ursachen zu verstehen Faschismus verschwindet nicht durch Totschweigen, sondern wächst im Verborgenen Erfolgreiche Deradikalisierungsprogramme (z. B. Exit) basieren auf Gespräch, nicht auf Ausgrenzung Das Interview mit Höcke wirkte für Djamil eher entmystifizierend – die Argumente sind dünn Das Märtyrer-Narrativ der AfD ("die wollen uns zum Schweigen bringen") wird durch Ausgrenzung gestärkt, nicht geschwächt Dagegen (Tim): Die bloße Frage, ob man mit Höcke reden sollte, zeigt bereits, wie weit die Normalisierung schon fortgeschritten ist Medienpräsenz radikalisiert nicht nur bestehende Anhänger, sondern gewinnt neue Sympathisanten Das Interview war kein Journalismus – kein Faktencheck, keine kritischen Gegenfragen, kein journalistischer Ethos Historische Beispiele (Hitler/von Papen, Mussolini) zeigen, wie gefährlich das "Harmlosigkeits-Argument" ist Algorithmen (TikTok, YouTube) spielen rechts- und linksradikale Inhalte nachweislich häufiger aus als demokratische Parteien Erwähnte Personen & Begriffe Björn Höcke – AfD-Fraktionsvorsitzender Thüringen, gerichtlich als "Faschist" bezeichenbar (VG Meiningen, 2019) Ben Bernd – Host des Podcasts Ungeskriptet Tino Chrupalla – AfD-Bundesvorsitzender Steve Bannon / Tucker Carlson – als US-amerikanische Parallelen zur Medienstrategie der Rechten Exit-Deutschland – Aussteigerprogramm aus der rechten Szene Rundfunkstaatsvertrag – als historisch gewachsenes Instrument gegen unkontrollierte Medienmacht ---- Kapitel 00:00 Einführung in die Meinungsfreiheit 02:58 Die Rolle von Ben und ungeskriptet 06:03 Darf man mit Faschisten reden? 08:51 Die Entwicklung der AfD und ihre Radikalisierung 11:39 Die Gefahren der Normalisierung von Extremismus 14:55 Der Einfluss der Medien auf den Diskurs 17:44 Schlussfolgerungen und Ausblick 22:14 Die Gefahren der Radikalisierung 25:00 Medien und ihre Verantwortung 29:29 Meinungsfreiheit vs. Manipulation 33:19 Die Rolle der sozialen Medien 36:51 Entmystifizierung von Extremismus Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
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    40 分
  • Milliardäre verbieten?
    2026/04/29
    Sollten Milliardäre verboten werden? 81 Prozent der Deutschen finden, dass Wohlstand in Deutschland nicht gerecht verteilt ist – so das Ergebnis einer aktuellen ARD-Umfrage. Grund genug für Tim und Djamil, diesmal ganz oben anzusetzen: bei den Milliardären. Darf man so viel Reichtum überhaupt besitzen? Und was würde passieren, wenn man es verbieten würde? Was euch erwartet Tim und Djamil diskutieren – wie immer per Los zugeteilte Positionen – ob Milliardäre verboten werden sollten. Djamil argumentiert dafür, Tim dagegen. Am Ende teilen beide ihre private Meinung. Die wichtigsten Argumente Dafür (Djamil): Milliardäre vereinen politische und gesellschaftliche Macht, die demokratisch nicht kontrollierbar ist – Beispiel: Familie Arnault mit einem Vermögen von 210 Milliarden Euro, entspricht dem BIP von Portugal oder Tschechien Enormer Reichtum entsteht immer auf Kosten anderer – durch Niedriglöhne, Übergewinne oder schlicht Erbschaft (nur 25 % der deutschen Milliardäre haben ihr Vermögen selbst erarbeitet) Ab einer Milliarde spielt Geld keine materielle Rolle mehr – die Motivation zu arbeiten und zu schaffen bleibt trotzdem erhalten Dagegen (Tim): Milliardäre sind oft Visionäre, die Märkte transformiert und unser Leben verbessert haben – Bezos, Musk, Gates als Beispiele Das Abschaffen von Milliardären nimmt Menschen den Anreiz, Großes zu wagen – Gefahr der Gleichmacherei wie in der DDR Das Top-1-Prozent der Steuerzahler trägt 30 % der Lohn- und Einkommenssteuer; Philanthropie wie die von Dietmar Hopp, Klaus Tschira oder Hasso Plattner finanziert Wissenschaft und Kultur Zahlen & Fakten aus der Folge Weltweit gibt es aktuell 3.428 Milliardäre Deutschland hatte 2024 rund 7,5 Milliarden Euro Erbschaftssteuereinnahmen Der DAX ist in den letzten 5 Jahren um 50 % gestiegen – während die Realwirtschaft stagniert Die Vermögensteuer wird in Deutschland seit 1997 nicht mehr erhoben ----- Kapitel: 00:00 Einführung in den Wohlstand und seine Verteilung 03:07 Die Diskussion über Milliardäre und ihre Macht 06:02 Die Rolle von Innovation und Unternehmertum 08:57 Die ethischen Implikationen von Reichtum 12:02 Die Verantwortung der Reichen in der Gesellschaft 15:31 Unternehmerische Verantwortung und soziale Gerechtigkeit 18:06 Der Einfluss von Milliardären auf die Gesellschaft 20:50 Philanthropie und ihre Motive 24:51 Die Diskussion um Erbschafts- und Vermögensteuer 30:03 Zukunft des Kapitalismus und die Rolle der Milliardäre Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
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    32 分