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Einfach machen: Ritas Weg zur Ballonkünstlerin – mit Rita Wiebe

Einfach machen: Ritas Weg zur Ballonkünstlerin – mit Rita Wiebe

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概要

In dieser Folge von Druckreif spreche ich mit Rita Wiebe – Ballonkünstlerin mit Leib und Seele. Wir kennen uns schon eine ganze Weile, und ich wollte schon lange einmal tiefer mit ihr darüber sprechen, wie aus ein paar Luftballons ein ganz eigenes Leben entstehen kann.

Was mich im Gespräch besonders beschäftigt hat: Rita erzählt sehr offen von ihrer früheren Unsicherheit. Davon, wie sie jahrelang vor Auftritten aufgeregt war und Angst hatte, den Erwartungen anderer nicht zu genügen. Und gleichzeitig erlebe ich sie heute als unglaublich präsente, fröhliche und selbstbewusste Persönlichkeit. Dieser Wandel hat mich beeindruckt.

Wir sprechen darüber, wie sie überhaupt zur Ballonkunst gekommen ist – eher zufällig – und warum sie dann drangeblieben ist. Aus ersten einfachen Figuren wurde mit der Zeit eine echte Leidenschaft, die immer mehr Raum eingenommen hat: vom Wohnzimmer über einen eigenen Raum im TIGZ bis hin zu ihrer heutigen „Ballonbude“ in Bischofsheim.

Ich fand spannend, wie Rita ihre Arbeit beschreibt: Dieses völlige Eintauchen, dieses „in einer anderen Welt sein“, während sie Ballons modelliert. Gleichzeitig ist da aber auch die ganz reale, körperliche Anstrengung – etwas, das man als Zuschauer oft gar nicht wahrnimmt.

Natürlich geht es auch um die schönen und skurrilen Seiten ihres Berufs: um Ballons, die ins Auto gestapelt werden (sehr viele Ballons), um Kinderwünsche von Dinosauriern bis Pokémon – und um ihre ganz persönliche „Schildkröten-Überdosis“. Und wir klären die Frage, warum selbst ein modernes Smartphone nicht einfach mit ein paar Ballons abhebt – auch wenn der Film „Oben“ etwas anderes vermuten lässt.

Ein weiterer Punkt, der mir hängen geblieben ist: Rita hat ihren sicheren Job im öffentlichen Dienst hinter sich gelassen – nicht, weil sie musste, sondern weil sie nicht mehr wollte. Die Ballonkunst war dabei kein Ersatz, sondern eher ein Anker. Oder, wie sie es selbst sagt: ihr „Luxus“.

Am Ende ist das Gespräch für mich auch eine Geschichte darüber, was passiert, wenn man sich erlaubt, etwas Neues anzufangen – selbst jenseits der 40. Und darüber, wie befreiend es sein kann, sich irgendwann weniger darum zu kümmern, was andere denken.

Ich nehme aus dieser Folge vor allem mit: Es lohnt sich, den Dingen zu folgen, die einem wirklich Freude machen – auch wenn sie auf den ersten Blick vielleicht leicht oder verspielt wirken. Denn manchmal steckt genau darin etwas, das das eigene Leben komplett verändert.


DRUCKREIF – Das Redaktionsgespräch

mit Axel Schiel | Axel S.

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Das Redaktionsgespräch für Neues aus der Mainspitze | Ausgabe: 09.04.2026

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