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Gute Arbeitsbedingungen in der Pflege: Ein Praxisbericht zum GAP-Projekt

Gute Arbeitsbedingungen in der Pflege: Ein Praxisbericht zum GAP-Projekt

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概要

In dieser Podcast-Folge begrüßt Gaby den Einrichtungsleiter und GAP-Coach Andreas Langhammer, um über seine Erfahrungen mit dem Projekt „Gute Arbeitsbedingungen in der Pflege“ (GAP) zu sprechen. Er beleuchtet dabei sowohl die strategische Sicht der Leitung als auch die konkreten Auswirkungen auf den Pflegealltag.

🛠️ Der Kern des GAP-Projekts

Für Langhammer zeichnen sich gute Arbeitsbedingungen vor allem durch ein ausgewogenes Geben und Nehmen aus. Wesentliche Faktoren sind:

  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf als zentrale Herausforderung.

  • Funktionierende Informationsflüsse und verlässliche Dienstpläne.

  • Ein Arbeitsumfeld, in dem Mitarbeiter gerne zur Arbeit kommen.

Das Besondere am GAP-Projekt ist laut Langhammer die Bedarfsanalyse (T0-Befragung). Hierbei wird nicht nur die Sicht der Führungsebene, sondern gezielt die Meinung der Basis – von der Pflegehilfskraft bis zur Betreuungsassistenz – eingeholt. Auf diesen realen Daten bauen alle folgenden Maßnahmen auf.

📈 Umsetzung und Erfolg am Beispiel „Informationsmanagement“

Seine Einrichtung entschied sich für den Schwerpunkt Informations- und Kommunikationsmanagement, da dies die Basis für alle anderen Prozesse bildet.

  • Der „Aha-Effekt“: Überraschenderweise wurden die Pausenzeiten in der Erstbefragung sehr positiv bewertet, während andere Baustellen deutlich zu Tage traten.

  • Konkrete Maßnahme: Die Mittagsübergaben wurden von einer hausweiten Runde auf bereichsbezogene Übergaben umgestellt.

  • Resultat: Die Übergaben wurden „knackiger“ und dauern nun statt einer unbestimmten Zeit nur noch etwa 20 Minuten. Die gewonnene Zeit nutzen die Wohnbereichsleitungen nun für wertvolle Mini-Fallbesprechungen im Team.

  • Messbarkeit: In der Abschlussbefragung (T1) konnte eine deutliche Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit festgestellt werden.

🤝 Die Rolle des Coaches und die Förderung

Langhammer betont, dass der GAP-Coach nicht als „Messias“ mit fertigen Lösungen kommt. Vielmehr bietet er einen externen Blick, gibt Impulse und kitzelt die bereits im Team vorhandene Expertise heraus.

Ein entscheidender Vorteil ist die finanzielle Förderung. Einrichtungen können je nach Größe Zuschüsse zwischen 50 % und 75 % der Kosten erhalten. Langhammer empfiehlt das Projekt ausdrücklich weiter, da es von Praktikern für die Praxis entwickelt wurde und durch das Bundesministerium für Gesundheit geprüft ist.

Weitere Informationen und Unterstützung:

Möchten auch Sie die Arbeitsbedingungen in Ihrer Einrichtung nachhaltig verbessern? Detaillierte Informationen zum Projekt der Pflegebevollmächtigten und zu den Fördermöglichkeiten finden Sie auf der offiziellen Webseite:

👉 https://www.gap-pflege.de/

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