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Lauf Alter

Lauf Alter

著者: Tom Rottenberg Egon Theiner
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Tom Rottenberg und Egon Theiner, zwei mittelalte Männer mit Leidenschaft für den Sport, plaudern mit und ohne Gäste über alles, was mit dem Laufen zusammenhängt.

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ランニング・ジョギング
エピソード
  • Daniela Schneider, Kopf der Wienerwaldschnecken
    2026/06/12

    Schnecken sind langsam? Von wegen. Die Wienerwaldschnecken stehen regelmäßig am Podest, trainieren sechs Mal die Woche und backen nebenbei die besten Kuchen, die man je bei einem Laufbewerb wohl gegessen hat. Und das ist keine kleine Aussage.

    Diesmal sitzen die Hosts von LAUF ALTER im Café Zartl mit Daniela Schneider – Obfrau der Wienerwaldschnecken, Fitnesstrainerin, EMS-Studio-Betreiberin, Personaltrainerin und "Mama" von zwei großen Hunden, für die sie täglich 9 Kilometer durch den Wald läuft. Mit 6 min/km. „Das ist für mich langsam."

    Was euch in dieser Episode erwartet:

    🐌 Warum eine Schnecke das beste Vereins-Tierchen ist, das man sich denken kann.

    🏆 Die Vereinsmeisterschaft, die 52 Wochen dauert (die Formel-1-WM ist ein Kindergeburtstag dagegen)

    🌲 Der Wiener Waldlauf am 7. September – 500 Startplätze, weicher Waldboden, eine kleine Gemeinheit am Schluss und Bananenschnitten, für die es sich allein schon lohnt anzumelden

    💪 Warum Krafttraining ab 25 kein Optional ist – sondern Pflicht. Auch für Läufer.

    🏋️ Hyrox, Calisthenics, Bleiwesten – warum wir immer neue Reize brauchen und Laufen trotzdem nie langweilig wird

    🎯 Danielas großes Ziel: der erste Marathon. Irgendwo mit Ambiente. Rom vielleicht. Aber erst wenn die Zeit stimmt.

    Ein Gespräch über Laufen, Gemeinschaft, selbstgemachten Kuchen und die Frage, wie man 300 Menschen dazu bringt, freiwillig Zelte aufzubauen. (Spoiler: Man fragt einfach.)

    🎧 Jetzt reinhören – es lohnt sich!

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    37 分
  • Helmut Schmuck, Berglauf-Ikone und Trail-Auskenner
    2026/06/03

    Wenn dieser Tage in Kamnik, Slowenien, die Europameisterschaften im Berglauf und Trailrunning stattfinden, dann ist Helmut Schmuck, der aktuelle Gast in dieser Bonus-Folge des LAUF ALTER-Podcasts - einer, der weiß, wovon er spricht. Zweifacher Europameister, zweifacher Weltmeister – und das war er nicht von Anfang an. Er war zuerst Wildwasserpaddler.

    Mit 15, 16 Jahren sah der gebürtige Salzburger die Paddler auf dem Fluss vor seinem Elternhaus und wollte es auch probieren. Aus dem Paddeln wurde Laufen – eher zufällig, eher aus Versehen, wie er selbst sagt. Aber dann schnell ernst: 10.000 Meter unter 29 Minuten, 1988 Zweiter, 1990 Dritter beim Vienna City Marathon – er war letzter Österreicher, der bei diesem Event auf dem Podest stand. 1992, zwei Wochen nach den Olympischen Spielen in Barcelona, wurde er Berglauf-Weltmeister in der Toskana.

    Der Switch vom Marathon zum Berglauf war pragmatisch und klug: Als Polizist mit Familie und 90 Tagen Freistellung pro Jahr war das Marathonprojekt mit 20 bis 25 Stunden Training pro Woche schlicht nicht mehr umsetzbar. Im Berglauf reichten 12 bis 15 Stunden – und Schmuck gewann fast alles.

    Jetzt, mit 63, beobachtet er die EM in Kamnik mit Spannung und Sachverstand. Bei den Männern im Up&Down-Bewerb sieht er Potenzial für eine österreichische Medaille. Und Anna Plattner könnte im 52-Kilometer-Trail für eine Überraschung sorgen.

    Seine Botschaft an junge Läuferinnen und Läufer, die heute in Richtung Trail tendieren, ist klar: Geschwindigkeit auf der Straße und Technik im Gelände gehören zusammen. Wer nur eines kann, wird nie ein guter, erfolgreicher Trail-Läufer.

    Und paddelst du noch, Helmut? „Ich habe mein Boot wieder abgestaubt."

    Dank geht an RUNNING & Fitness (das aktuelle Magazin kommt dieser Tage übrigens auch in den Handel) und an Craft und Mariazellerland Tourismus, die LAUF ALTER zu einer Presse- und Laufreise nach Mariazell und Umgebung eingeladen hatten.

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    30 分
  • Daniel Strobl, und die Kunst des langen Laufens
    2026/05/29

    Mit 14 Jahren zum ersten Mal in die Laufszene gestolpert, mit 16 das erste Mal 150 Kilometer am Stück gelaufen – von Stegersbach nach Mariazell, in einer Gruppe von acht Leuten, die sich „Marathon Team Austria" nannten. Heute ist Daniel Strobl 36, lebt in der Steiermark, arbeitet im Gesundheitsbereich und veranstaltet seit acht Jahren einen der bemerkenswertesten Ultralaufbewerbe Österreichs: die 24 Stunden von Bad Blumau.

    Was treibt einen dazu, 24 Stunden lang auf einer 1,2-Kilometer-Runde seine Kreise zu drehen? Daniel hat eine klare Antwort: „24 Stunden ist genau ein Tag – und man erlebt dabei so viele verschiedene Gefühlslagen." Start ist am Samstag um 10 Uhr, Ziel am Sonntag um 10 Uhr. Dazwischen: Hitze, Nacht, Dämmerung, Schmerz, Zweifel – und irgendwann, wenn die Sonne wieder aufgeht, das Gefühl, das Ultralaufende so gut beschreiben: Es geht wieder.

    Im Gespräch mit Daniel Strobl geht es um die mentale Seite des langen Laufens, um die Kunst des Filetierens – „jetzt laufe ich einen ersten Marathon und dann schauen wir" –, um die Frage, ob ein 24-Stunden-Lauf auch für Einsteigerinnen und Einsteiger geeignet ist (überraschende Antwort: ja), und um eine kleine, feine Community, die sich gegenseitig aufbaut, anfeuert und manchmal auch gemeinsam verläuft.

    Denn auch das passiert: Nach 18 oder 19 Stunden biegt man einfach geradeaus ab, wo man rechts abbiegen sollte. Die Beine laufen, der Kopf schläft.

    Die 24 Stunden von Bad Blumau finden 2026 am 4.-5. Juli statt. Hier gibt es weitere Informationen: https://www.24-stundenlauf.at/

    Großer Dank geht an das Magazin RUNNING & Fitness, das den Podcast LAUF ALTER in dieser Saison unterstützt: Auf www.running.co,at kann auch das Abo gelöst werden - es zahlt sich aus!

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    38 分
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