エピソード

  • #36 Gaming und das Gehirn – warum Spielen so unwiderstehlich ist
    2026/06/05

    Eineinhalb Stunden täglich - so viel Zeit verbringen Kinder und Jugendliche im Schnitt mit Videospielen. Am Wochenende deutlich mehr. Und trotzdem kämpfen dieselben Kinder jeden Nachmittag zehn Minuten gegen die Hausaufgaben. Warum ist das eigentlich so? Und was passiert dabei wirklich im Gehirn?

    In dieser Folge schauen wir hinter das Phänomen Gaming, nicht um es zu verteufeln oder zu verteidigen, sondern um zu verstehen. Denn was Spieleentwickler seit Jahrzehnten wissen, ist neurobiologisch hochspannend: Das Gehirn, das beim Spielen alles gibt, ist dasselbe, das später Hausaufgaben machen soll. Und wer begreift, warum das eine so leichtfällt, versteht plötzlich eine Menge über das andere.

    Wir sprechen darüber,

    • warum „Noch eine Runde" kein Charakterproblem ist.
    • warum Kinder beim Spielen ihre Eltern wirklich nicht hören und was das mit einem Gehirnzustand zu tun hat, den wir beim Lernen eigentlich auch wollen.
    • warum die Frage „Wie viele Stunden?" oft die falsche ist.
    • was Chirurgen, Tetris und Minecraft gemeinsam haben.
    • was Eltern konkret anders machen können - ohne Kampf, ohne Verbote, aber mit einem anderen Blick.

    Abonniert Lernfunken, damit ihr keine Folge verpasst. Und schreibt uns in die Kommentare: Wie ist Gaming bei euch zu Hause? Gibt es Momente, die ihr nach dieser Folge anders seht? Teilt die Folge gerne mit Eltern, die gerade das Gefühl haben, gegen die Konsole zu verlieren.


    Für alle Eltern, die sich konkret mit der Mediennutzung ihrer Kinder auseinandersetzen wollen, um wieder für einen geregelten Lernalltag ohne Stress zu sorgen, gibt es einen wertvollen Selbstlernkurs. Mehr Info findest du hier: Kompasswelt Mediennutzung.

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    29 分
  • #35 Aufschieberitis – warum dein Kind nicht anfangen kann und was sein Gehirn damit zu tun hat
    2026/05/29

    „Fang endlich an!" – ein Satz, der in vielen Familien täglich fällt. Aber warum ist der Anfang für manche Kinder so schwer? Und warum hilft Druck dabei meistens nicht weiter?

    In dieser Folge von Lernfunken erklärt Birgit, warum Aufschieberitis kein Zeitmanagement-Problem ist, sondern Emotionsregulation. Und was das für Eltern bedeutet, die jeden Nachmittag dasselbe erleben.

    Was euch in dieser Folge erwartet:

    • Warum dein Kind nicht die Aufgabe vermeidet, sondern das Gefühl, das mit ihr kommt. Und warum das alles verändert, was Eltern als nächstes tun.
    • Warum ausgerechnet Perfektionisten am meisten aufschieben und was hinter diesem überraschenden Befund steckt.
    • Was der präfrontale Kortex mit Aufschieberitis zu tun hat – und warum Kinder neurobiologisch gar nicht so gut „jetzt gegen später" abwägen können wie Erwachsene.
    • Was Temporal Discounting ist - und warum das Gehirn nicht in Stunden rechnet, sondern in Sofort gegen Nicht-Sofort.
    • Warum manche Kinder erst auf den letzten Drücker wirklich anfangen - und was das über ihr Belohnungssystem verrät.
    • Warum das Aufschieben direkt nach der Schule manchmal gar kein Widerstand ist – sondern ein sinnvolles Signal des erschöpften Gehirns.
    • Was der Zeigarnik-Effekt bedeutet – und warum das Kind beim Spielen trotzdem keine echte Pause hat.
    • Und: Warum die Lust zum Anfangen nicht vor dem Start kommt. Sondern danach.

    Für alle, die abends am Küchentisch sitzen und sich fragen: Warum schafft es mein Kind einfach nicht, anzufangen?

    Abonniert Lernfunken, damit ihr keine Folge verpasst. Schreibt uns eure Erfahrungen ⁠per Mail⁠ – wir lesen alles. Und teilt diese Folge: an Eltern, die jeden Tag „Fang endlich an!" sagen und dabei schon ahnen, dass es nicht hilft.

    Mehr Lernimpulse und alles zum Thema Mentoring findest du übrigens hier: ⁠⁠Lernkompass für Eltern⁠⁠.

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    31 分
  • #34 Wenn das Heft fliegt – was hinter Wut und Aggression beim Lernen wirklich steckt
    2026/05/22

    Das Heft fliegt auf den Boden. Der Stift landet quer durchs Zimmer. Und die Eltern stehen daneben – erschöpft, ratlos, und fragen sich: Ist das Trotz? Ist das Absicht? Und was soll ich jetzt bloß tun?

    In dieser Folge von Lernfunken bekommt ihr endlich eine Antwort. Keine Erziehungstipps, sondern echtes Verstehen: Was passiert in dem Moment, in dem ein Kind beim Lernen die Fassung verliert – und warum reagiert das Gehirn so, wie es reagiert?

    Denn wer versteht, was hinter Wut und Aggression beim Lernen wirklich steckt, reagiert anders. Nicht perfekt – aber bewusster. Und das spüren Kinder.

    Was ihr nach dieser Folge wisst:

    • Warum Wutausbrüche beim Lernen kein Trotz und kein Kalkül sind – und was sie stattdessen bedeuten
    • Weshalb ein Kind, das eben noch ruhig war, plötzlich komplett die Fassung verliert – und warum das neurobiologisch vollkommen logisch ist
    • Was die vier Emotionen sind, die hinter fast jedem Ausbruch stecken – und die Eltern den Blick auf ihr Kind verändern
    • Ob jede Wut gleich ist – und warum die Antwort darauf bestimmt, was als nächstes zu tun ist und was die Situation garantiert verschlimmert
    • Was Frustrationsintoleranz wirklich bedeutet – und wie Eltern damit umgehen können, ohne das Kind zu überfordern oder zu verwöhnen
    • Was die Forschung zeigt – und warum ruhig bleiben das Wirksamste ist, was Eltern tun können

    Abonniert Lernfunken auf Spotify, Apple Podcasts – und seit kurzem auch auf YouTube. Und teilt die Folge gerne mit Eltern, die sich auch schon gefragt haben: Warum eskaliert das bei uns eigentlich immer wieder?

    Mehr Lernimpulse findest du übrigens mit dem ⁠⁠Lernkompass für Eltern⁠⁠.

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    33 分
  • #33 Der Streit ums Lernen – warum Lerngespräche so schnell eskalieren
    2026/05/15

    „Hast du heute Hausaufgaben?" – ein harmloser Satz. Und trotzdem stecken manche Familien zwei Minuten später mitten im Streit. Wie passiert das eigentlich?

    In dieser Folge von Lernfunken schauen Birgit und Ina genau hin: warum Lerngespräche neurobiologisch keine normalen Gespräche sind – und warum der Konflikt oft schon begonnen hat, bevor das erste Wort fällt.

    Birgit erklärt, was im Gehirn passiert, wenn eine Situation eskaliert, warum gut gemeinte Sätze das Gegenteil bewirken – und was Eltern stattdessen tun können.

    Was euch erwartet:

    • Warum das Gehirn Konflikte antizipiert, bevor sie entstehen – und was das Erwartungsgedächtnis damit zu tun hat
    • Die vier häufigsten Kommunikationsfallen im Lernalltag – und was sie neurobiologisch auslösen
    • Warum „Beruhig dich!" nicht funktioniert – und was stattdessen wirkt
    • Was Co-Regulation wirklich bedeutet – und warum der eigene Zustand die stärkste Gesprächsstrategie ist

    Abonniert Lernfunken, damit ihr keine Folge verpasst – und schreibt uns per Mail⁠, welche Lernsituationen euch gerade beschäftigen.


    Mehr Lernimpulse findest du übrigens mit dem ⁠⁠Lernkompass für Eltern⁠⁠.

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    28 分
  • #32 Wenn Geschwister lernen: Rivalität, Vorbilder und das Familiensystem
    2026/05/08

    Geschwister sind die ersten Menschen, an denen das Gehirn lernt, wie Welt funktioniert. Täglich, unfreiwillig – und erstaunlich effektiv.

    In dieser Folge von Lernfunken nehmen Birgit und Ina ein Thema unter die Lupe, das in fast jeder Familie mit mehreren Kindern irgendwann auftaucht: Was passiert eigentlich im Gehirn, wenn Kinder miteinander aufwachsen und lernen? Was macht Geschwister zu unbewussten Lernmodellenfüreinander – und wann wird die Nähe zur Belastung?

    Birgit erklärt aus neurobiologischer Sicht, warumGeschwisterstreit kein Problem ist, das gelöst werden muss – sondern ein Trainingsfeld, das genutzt werden darf. Und warum ein gut gemeinter Vergleich im Gehirn des Kindes etwas ganz anderes auslöst, als Eltern beabsichtigen.

    Dazu sprechen die beiden über ihre eigene Geschwisterwelt – mit Küchentisch-Abfragen und strengen Lernsessions.

    Was euch erwartet:

    • Warum Geschwister das erste und intensivste soziale Training des Lebens sind – und welche Fähigkeiten dort täglich geübt werden, ohne dass jemand es plant
    • Welche neurobiologische Sonderrolle ältere Geschwister einnehmen – und warum sie dasselbst nicht wissen
    • Was Vergleiche im Gehirn des Kindes auslösen – und warum die Absicht dabei keine Rolle spielt
    • Warum der Moment, in dem ein Kind einem Geschwister etwas erklärt, neurobiologisch einer der wirksamsten Lernmomente überhaupt ist
    • Und was Eltern mit Einzelkindern aus dieser Folge mitnehmen können

    Abonniert Lernfunken, damit ihr keine Folge verpasst – undschreibt uns: Welche Geschwister-Momente kennt ihr aus eurem Alltag?

    Empfehlt die Folge gerne weiter und schickt uns eure Fragen oder Themenwünsche ⁠per Mail⁠.Mehr Lernimpulse findest du übrigens mit dem ⁠⁠Lernkompass für Eltern⁠⁠.

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    31 分
  • #31 Schule früher und heute: Was früher gut war und was heute besser ist
    2026/05/01

    War Schule früher besser? Strenger? Oder einfach nur anders?

    In dieser Folge haben wir jemanden zu Gast, der beide Seiten kennt: Carin Bauer – pensionierte AHS-Lehrerin,Oberstudienrätin und die Mutter von Ina und Birgit.

    Was dich erwartet:

    • Warum das Gehirn deines Kindes heute exakt gleich funktioniert wie das deiner Großeltern – und was sich überhaupt verändert hat
    • Was an Schule früher aus neurobiologischer Sicht überraschend gut war – ohne dass es jemand sogeplant hatte
    • Warum Hausaufgaben in der Volksschule wissenschaftlich kaum wirksam sind – und was das für euren Alltag bedeutet
    • Was der Bildungsforscher John Hattie nach der Auswertung von Daten von 250 Millionen Schülerinnenund Schülern als stärksten Lernfaktor identifiziert hat
    • Und warum Struktur und Angst zwei völlig verschiedene Dinge sind – auch wenn sie manchmalverwechselt werden

    Abonniert Lernfunken, damit ihr keine Folge verpasst. Schreibt uns gerne in die Kommentare: Welche Lehrerin oder welcher Lehrer ist euch noch heute in Erinnerung – und warum?Teilt die Folge gerne mit Eltern, die sich gerade fragen, ob die Schule heute wirklich schlechter ist als früher – oder einfach nur anders.

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    51 分
  • #30 Ohne Fleiß kein Preis? Warum unser Gehirn anders lernt, als wir denken
    2026/04/24

    „Du musst dich einfach mehr anstrengen.“ Diesen Satz kennen viele Kinder und viele Eltern. Aber was, wenn das Gehirn gar nicht auf Anstrengung reagiert, sondern auf etwas ganz anderes?


    WAS DICH IN DIESER FOLGE ERWARTET

    • Warum Fleiß kein Charaktermerkmal ist und was das Gehirn tatsächlich in den Lernmodus bringt.

    • Welche Rolle Erfolgserlebnisse spielen und warum Anstrengung ohne Fortschritt das Gegenteil bewirken kann.

    • Was hinter dem Begriff Selbstwirksamkeit steckt und warum er wichtiger ist als Lob.

    • Warum Growth Mindset oft missverstanden wird und was Carol Dweck selbst dazu sagt.

    • Was eine Langzeitstudie mit 1000 Kindern über 30 Jahre als stärksten Erfolgsfaktor identifiziert hat.

    Wer noch tiefer einsteigen möchte, besucht die ⁠Kompasswelt⁠ MOTIVATION.Und unbedingt vormerken: Am 28. April 2026 findet Birgits kostenloser Online-Elternabend statt: ->⁠ Mehr Info und Anmeldung⁠

    Du hörst diesen Podcast erst zu einem späteren Zeitpunkt und hast den Elternabend verpasst? Schreibe uns eine ⁠Mail ⁠und du erhältst die Aufzeichnung.


    Abonniert Lernfunken, damit ihr keine Folge verpasst. Schreibt uns gerne in die Kommentare: Welcher Moment hat bei eurem Kind zuletzt das Gefühl ausgelöst „Ich kann das!“ und was war anders als sonst? Teilt die Folge mit Eltern, die sich fragen, warum ihr Kind sich trotz stundenlangem Sitzen am Schreibtisch nicht weiterbewegt.


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    36 分
  • #29 Warum manche Kinder nicht ins Lernen kommen - und was ihnen wirklich hilft
    2026/04/17

    Aufschieben, Widerstand, Tränen oder einfach Gleichgültigkeit: Wenn Lernen jeden Nachmittag zur Herausforderung wird, steckt oft mehr dahinter als ein schwieriger Tag.

    WAS DICH IN DIESER FOLGE ERWARTET

    • Warum das Gehirn schon Alarm schlägt, bevor die erste Aufgabe auf dem Tisch liegt.

    • Was „Mir egal“ und „Das kann ich sowieso nicht“ neurobiologisch bedeuten und warum das etwas anderes ist als Gleichgültigkeit.

    • Weshalb gut gemeinte Motivation manchmal genau das Gegenteil bewirkt.

    • Warum Kinder ausgerechnet zu Hause mehr Widerstand zeigen als in der Schule und was das über die Beziehung verrät.

    • Welchen Einfluss der eigene Zustand als Elternteil auf die Lernsituation hat.


    Am 28. April 2026 findet Birgits kostenloser Online-Elternabend zu genau diesem Thema statt -> Mehr Info und Anmeldung

    Du hörst diesen Podcast erst zu einem späteren Zeitpunkt und hast den Elternabend verpasst? Schreibe uns eine Mail und du erhältst die Aufzeichnung.

    Abonniert Lernfunken, damit ihr keine Folge verpasst. und schreibt uns gerne in die Kommentare: Welches Muster aus dieser Folge kennt ihr aus eurem Alltag am besten? Aufschieben, Widerstand oder dieses stille „Mir egal“?

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    36 分