Mit Marilyn Monroe und Samuel L. Jackson gegen das Stottern? // blockcast
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Was haben die gehauchte Stimme von Marilyn Monroe und Samuel L. Jacksons legendäres „Motherf***er“ gemeinsam? Beide nutzten diese extremen Techniken als radikale Werkzeuge gegen ihre Blockaden beim Sprechen.
In dieser Folge von blockcast gehen wir der Sache wissenschaftlich und praktisch auf den Grund: Kann die Theaterbühne heilen, was im Alltag blockiert? Warum ist Schauspiel oft die effektivste Stottertherapie?
Zu Gast ist Professor Dr. Wolfgang Wendlandt — Wissenschaftler, Experte, Theatermann und jemand, der die Ohnmacht der Blockaden selbst in- und auswendig kennt. Er hat bis zu seinem 15./16. Lebensjahr selbst gestottert.
Heute liefert er in diesem Gespräch den theoretischen Unterbau für ein Phänomen, das auch in Hollywood kein Geheimnis ist – und das ich selbst aus meiner eigenen Vergangenheit kenne. (Passend dazu auch das heutige Folgencover: Ein kleiner Throwback-Look in meine eigene Schauspielzeit!)
Gemeinsam entschlüsseln wir, warum das Schlüpfen in eine Rolle die neuronale und emotionale Dynamik beim Sprechen so fundamental verändert. Von absurden Hollywood-Tricks über persönliche Befreiungsschläge bis hin zur tiefen therapeutischen Wirkung der Bühne — ein faszinierendes, augenöffnendes Gespräch.
Mehr zu Professor Dr. Wolfgang Wendlandt & seiner Arbeit:
Offizielle Website: wolfgangwendlandt.de — Infos zu Praxis, Seminaren und Publikationen.
Online-Plattform & Seminare: Abenteuer Stottern — Ganzheitliche Wege und Begegnungsräume für Betroffene.
Das Theaterprojekt: Inklusion bühnenreif — Die offizielle Website zum inklusiven Theateransatz.
Doku-Tipp auf YouTube: „Inklusion bühnenreif“ (Trailer) — Ein Einblick in sein inspirierendes Berliner Theaterprojekt.