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Nass und nachhaltig – Klima, Landwirtschaft und die Zukunft unserer Moorböden

Nass und nachhaltig – Klima, Landwirtschaft und die Zukunft unserer Moorböden

著者: Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH
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Welche Rolle spielen Moore für Wasserhaushalt, Klimaschutz und Artenvielfalt? Warum werden früher entwässerte Moorböden heute wiedervernässt? Und wie können nasse Moorböden weiterhin landwirtschaftlich genutzt werden?

Dieser Podcast nimmt uns mit auf eine Reise zu vier Pilotprojekten an vier unterschiedlichen Standorten in Deutschland. Über einen Zeitraum von 10 Jahren testen diese Piloten Landwirtschaft auf nassen Moorböden. Gefördert werden sie vom Bundesumweltministerium (BMUKN).

Wir sprechen mit Landwirtinnen und Landwirten sowie Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Industrie und Praxis. Sie erzählen uns von den Chancen und Herausforderungen bei der Wiedervernässung, der Bewirtschaftung der Flächen und dem Aufbau von Wertschöpfungsketten. Der Podcast gewährt Einblicke in konkrete Erfahrungen – von der technischen Umsetzung der Moorwiedervernässung über den Einsatz spezialisierter Maschinen bis hin zur Verarbeitung von Moorpflanzen zu Produkten, die uns im Alltag begegnen.

„Nass und nachhaltig“ ist ein Podcast der Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH und wird mit Mitteln des Bundesumweltministeriums (BMUKN) finanziert.

Mehr zu den Pilotvorhaben zum Moorbodenschutz findet ihr auf den Kanälen der Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG): www.z-u-g.org/moorpiloten Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns an: moorpiloten@z-u-g.org

© Foto im Podcast-Cover: Greifswald Moor Centrum / Busse

Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH
政治・政府 政治学 生物科学 科学
エピソード
  • #4: Vom Moor zum Markt – Welche Produkte aus Moorbiomasse entstehen können
    2026/03/30

    Welche Produkte entstehen bereits heute aus Biomasse von nassen Moorböden? Wo gibt es erste marktreife Anwendungen – und wo wird noch experimentiert? Und welche Rolle spielen Wirtschaft, Wissenschaft und Landwirtschaft beim Aufbau neuer Wertschöpfungsketten?

    Im Fokus dieser Folge:

    • Das Pilotprojekt „Klimafarm“ in Schleswig-Holstein zeigt mit biologisch abbaubaren Erosionsschutzmatten aus Moorpflanzen, wie Paludi-Rohstoffe bereits heute in der Praxis eingesetzt werden – unter anderem beim Härtetest auf dem Wacken-Festival. Elena Zydek (Klimafarm) und Jörg Baumhauer (re-natur) geben Einblicke in die Entwicklung und Vermarktung von Paludi-Produkten.
    • Andreas Stauss vom Pilotprojekt „MoorWert“ in Bayern erläutert, welche Potenziale Paludi-Biomasse im Bausektor, in der Biogaserzeugung und bei der Pyrolyse zu Pflanzenkohle bietet – und welche Prozessketten dafür noch entwickelt werden müssen.
    • Carsten Lühr vom Pilotprojekt „BLuMo“ in Brandenburg erklärt, warum Paludi-Rohstoffe besonders für den Papier- und Verpackungssektor interessant sind und wie alternative Faseraufbereitung funktionieren kann.
    • Anke Nordt vom Pilotprojekt Paludi-MV (Mecklenburg-Vorpommern) zeigt am Beispiel von Schilf für Reetdächer, wie mit der Biomasse der wiedervernässten Moorflächen etablierte Wertschöpfungsketten gestärkt und regional ausgebaut werden können.

    Kontakt & Website:

    Mehr zu den Pilotvorhaben zum Moorbodenschutz findet ihr auf den Kanälen der Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG): www.z-u-g.org/moorpiloten
    Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns an: moorpiloten@z-u-g.org

    Weiterführende Links:

    • Klimafarm auf dem Wacken-Festival: https://www.z-u-g.org/meldungen/bodenschutzmatten-der-klimafarm-bestehen-den-haertetest-auf-dem-wacken-open-air/
    • Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V.: https://www.atb-potsdam.de/de/unsere-themen/paluditechnologien

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    37 分
  • #3: Paludikultur in der Praxis – Wie nasse Moorböden bewirtschaftet werden
    2026/03/30

    Welche Formen der Bewirtschaftung nasser Moorböden lassen sich umsetzen? Wie können Maschinen im nassen Moor zum Einsatz kommen? Und welche Bedenken haben Landwirtinnen und Landwirte bei der Umstellung auf Paludikultur?

    Im Fokus dieser Folge:

    • Marie Bajohr vom Pilotprojekt Klimafarm in Schleswig-Holstein zeigt, wie Nasswiesen mit angepasster Technik bewirtschaftet werden – von Mähraupen über Einachsschlepper bis zu umgebauten Pistenraupen – und welche Grenzen diese Technik hat.
    • Wissenschaftler Matthias Drösler vom Pilotprojekt „MoorWert“ in Bayern erklärt, wie erfolgreiche Moorbewirtschaftung im Zusammenspiel von angepasster Technik und Wassermanagement funktioniert.
    • Stefan Thurner vom Pilotprojekt „MoorWert“ gibt Einblicke in den Arbeitsaufwand auf nassen Moorflächen und zeigt, warum die Bewirtschaftung unter nassen Bedingungen ganz eigene Herausforderungen mit sich bringt.
    • Biolandwirt Stefan Schreyer und Michael Heel vom Pilotprojekt „MoorWert“ berichten aus der Praxis der Beweidung nasser Moorflächen mit angepassten Rinderrassen – und über die wirtschaftlichen und organisatorischen Herausforderungen für Betriebe.
    • Anke Nordt und Christin Geisbauer vom Pilotprojekt Paludi-MV nehmen uns mit in den Schilfanbau als Anbaupaludikultur und zeigen, wie regionale Wertschöpfungsketten für Reetdächer aufgebaut werden können.
    • Elena Zydek vom Pilotprojekt Klimafarm erläutert, welches Potenzial in der Nutzung von Moorbiomasse steckt – von innovativen Baustoffen bis hin zu Akustikelementen aus Paludikultur.

    Kontakt & Website:

    Mehr zu den Pilotvorhaben zum Moorbodenschutz findet ihr auf den Kanälen der Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG): www.z-u-g.org/moorpiloten
    Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns an: moorpiloten@z-u-g.org

    Weiterführende Links:

    • Schilfanbau in M-V: https://www.z-u-g.org/meldungen/schilfanbau-auf-wiedervernaesstem-moor-pilotvorhaben-paludimv-erprobt-nachhaltige-bewirtschaftung/
    • Projektwebsite Klimafarm: https://www.klimafarm.stiftungsland.de/

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    47 分
  • #2: Die Wiedervernässung von Mooren – Was Grabenstau und Schöpfwerk bewirken
    2026/03/30

    Warum ist die Wiedervernässung von Mooren so komplex? Warum braucht es Stauwerke, teils sogar Schöpfwerke – und jede Menge Abstimmung mit Gemeinden, landwirtschaftlichen Betrieben und Behörden, um ein Moor wiederzuvernässen? Wie lassen sich Wasserstände so steuern, dass Moore auch nach der Wiedervernässung noch bewirtschaftet werden können? Und warum gibt es keine Lösung „von der Stange“?

    Im Fokus dieser Folge:

    • Anke Nordt und Johannes Limberg vom Pilotprojekt Paludi-MV zeigen am Beispiel des Polders Bargischow Süd in Mecklenburg-Vorpommern, wie Wiedervernässung technisch umgesetzt wird – mit Staubauwerken, Schöpfwerken und klar definierten Zielwasserständen.
    • Projektleiter Andreas Stauss vom Pilotprojekt „MoorWert“ in Bayern erklärt, warum Wiedervernässung in Auen- und Niedermooren besonders komplex ist und welche Zielkonflikte es beispielsweise zwischen Klimaschutz, Artenschutz und landwirtschaftlichen Interessen geben kann.
    • Wiebke Schuster vom Pilotprojekt „Klimafarm“ in Schleswig-Holstein berichtet, wie die Wiedervernässung auf den Projektflächen geplant wird, wie Wasserstände gemessen werden und welcher Wasserstand für den Klimaschutz ist.
    • Almut Mrotzek von der MoorAgentur MV gibt Einblicke in Beratungsangebote rund um Wiedervernässung, Förderung und Paludikultur – und zeigt, warum Transparenz, Vertrauen und Begleitung zentrale Erfolgsfaktoren sind.

    Kontakt & Website:

    Mehr zu den Pilotvorhaben zum Moorbodenschutz findet ihr auf den Kanälen der Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG): www.z-u-g.org/moorpiloten
    Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns an: moorpiloten@z-u-g.org

    Weiterführende Links:

    • Förderprogramm „Palu“: https://www.bundesumweltministerium.de/programm/palu-wiedervernaessung-und-bewirtschaftung-von-moorboeden
    • MoorAgentur MV: https://www.mooragentur-mv.de/
    • ANK-Regionalbüros: https://www.kompetenzzentrum-nk.de/ank-in-ihrer-naehe/

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    43 分
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