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Spitex-Welten

Spitex-Welten

著者: Jennifer Kummli Heinz M. Schwyter Martin Radtke
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Der Podcast bespricht Hintergründe, vertieft Trends und zeigt Lösungsansätze für wichtige Fragen auf. Spitex-Welten richtet sich an alle, die sich für die Spitex interessieren. Spitex-Welten ist eine wilde Zusammenarbeit von Better Nursing und der Spitex-Drehscheibe. 社会科学 衛生・健康的な生活 身体的病い・疾患
エピソード
  • Genf: Eine Spitex für den ganzen Kanton
    2026/05/26
    Gast: Nicolas Huber, Aussenbeauftragter IMAD Host: Martin Radtke, Co-Herausgeber Spitex-Drehscheibe Wer an Spitex denkt, denkt meist an die Deutschschweiz. Nikolas Huber schaut dagegen von Genf aus auf die Branche. Und dort funktioniert einiges anders. Nicolas Huber ist Verantwortlicher für Aussenbeziehungen bei IMAD, der öffentlichen Spitex-Organisation des Kantons Genf, und Vorstandsmitglied von Spitex Schweiz. Er spricht über die Besonderheiten der Westschweiz und erklärt, weshalb die Romandie nicht nur sprachlich eigene Wege geht. Schon der Begriff «Spitex» ist dort kaum verbreitet. Stattdessen tragen die Organisationen unterschiedliche Namen. «In der Deutschschweiz ist die Marke Spitex sehr bekannt», sagt Nicolas Huber. «In der Romandie nicht.» Auch die Strukturen unterscheiden sich. Während viele Deutschschweizer Organisationen lokal oder regional organisiert sind, gibt es in Genf genau eine öffentliche Organisation für den ganzen Kanton. Rund 2’500 Mitarbeitende arbeiten bei IMAD. Neben Pflegeleistungen gehören auch Mahlzeitendienste, betreute Wohnungen oder spezialisierte Angebote dazu. Die Grösse habe Vorteile, sagt Huber. Spitäler oder Ärztinnen und Ärzte hätten nur eine Ansprechpartnerin. Prozesse könnten einfacher vereinheitlicht werden. Gleichzeitig sei IMAD eng mit dem Staat verbunden. Die Organisation hat denselben Status wie das Universitätsspital Genf und arbeitet direkt mit dem Gesundheitsdepartement zusammen. Auch personell ist Genf speziell. Über die Hälfte der Mitarbeitenden lebt in Frankreich. Unterschiedliche Kulturen seien deshalb Alltag. «Wir versuchen vor allem, eine gemeinsame IMAD-Kultur zu entwickeln», sagt Huber. Für die Zukunft sieht er die Branche vor grossen Herausforderungen. Die Pflege werde komplexer, Spezialisierungen wichtiger. Kleine Organisationen könnten dabei zunehmend unter Druck geraten. Entscheidend sei deshalb der Austausch untereinander. Oder wie Nicolas Huber sagt: «Die Gesamtbranche muss stark sein.»
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    31 分
  • Temporärarbeit in der Spitex
    2026/04/28
    Gast: Dr. Florian Liberatore, Dozent am Winterthurer Institut für Gesundheitsökonomie Host: Jennifer Kummli, Gründerin und Inhaberin Better Nursing -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Temporärarbeit polarisiert – auch in der Spitex. Dr. Florian Liberatore, Dozent am Winterthurer Institut für Gesundheitsökonomie, spricht darüber, welchen Stellenwert der Temporärmarkt heute tatsächlich hat. Sein nüchterner Blick überrascht: Der Anteil temporär Pflegender liegt schweizweit bei rund zwei Prozent. Und doch ist das Thema im Alltag vieler Organisationen sehr präsent. Gerade in der Spitex kann Temporärarbeit gut funktionieren. Pflegefachpersonen arbeiten selbstständig, tragen viel Eigenverantwortung und können – mit der richtigen Erfahrung – rasch produktiv eingesetzt werden. Entscheidend ist nicht, ob jemand temporär arbeitet, sondern wie gut Einführung, Erwartungen, Prozesse und Qualitätsstrukturen organisiert sind. In unterbesetzten Situationen kann eine temporäre Fachperson die Versorgung sogar deutlich stabilisieren. Spannend ist der Blick auf die Motivation der Temporärarbeitenden. Viele suchen nicht primär einen höheren Lohn, sondern Flexibilität: kleine Pensen, Vereinbarkeit mit Familie, Weiterbildung oder eigenen Projekten. Andere schätzen bewusst die Distanz zum «Organisationsbetrieb». Temporärarbeit hält damit Fachpersonen im Beruf, die in klassischen Anstellungen längst ausgestiegen wären. Für Spitex-Organisationen liegt hier eine wichtige Lernchance. Der Temporärmarkt zeigt klar, welche Arbeitsmodelle heute gefragt sind: flexible Pensen, digitale Dienstplanung und Verständnis für unterschiedliche Lebensphasen. Wer diese Bedürfnisse aufnimmt, kann Mitarbeitende langfristig binden und die Abhängigkeit von Agenturen reduzieren. Temporärarbeit wird bleiben – nicht als Ersatz, sondern als sinnvolle Ergänzung stabiler Teams. Strategisch eingesetzt, kann sie stabilisieren statt destabilisieren.
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    41 分
  • «Fünf Empfehlungen für eine bessere Spitex - Praxis»
    2026/03/31
    Gast: Christine Reichert, Pflegeexpertin APN-CH Spitex Zürich, und Anina Cadruvi, Pflegeexpertin APN Spitex Chur Host: Jennifer Kummli, Gründerin und Inhaberin Better Nursing ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Was braucht gute Spitex-Pflege wirklich? Und wo passiert im Alltag Über-, Unter- oder Fehlversorgung? Zwei Pflegeexpertinnen geben darauf eine überraschend klare Antwort, in nur fünf Punkten. Christine Reichert und Anina Cadruvi haben im Rahmen von Smarter Medicine eine «Top 5»-Liste für die Spitex entwickelt. Dahinter steckt ein aufwendiger Prozess mit Fachpersonen aus der ganzen Schweiz. Ziel ist es, den Fokus auf das zu lenken, was in der Praxis trotz hoher Relevanz oft zu kurz kommt. Im Zentrum steht eine Haltung: Ressourcen stärken statt übernehmen, Angehörige einbeziehen statt übersehen, sensible Themen wie Gewalt oder Einsamkeit aktiv ansprechen und Spitaleintritte kritisch hinterfragen. «Wir wollen die Menschen nicht abhängiger machen, als sie sind», sagt Christine Reichert. Gleichzeitig betont Anina Cadruvi: «Die Themen gehen im Alltag oft unter, obwohl sie zentral für die Qualität sind»l. Die Episode zeigt, wo die grössten Hebel für Qualität liegen. Und weshalb gerade Zeitdruck und Fachkräftemangel dazu führen, dass zentrale Aspekte untergehen. Gleichzeitig wird klar: Wer gezielt hinschaut und priorisiert, kann Versorgung verbessern und Ressourcen schonen. Eine Spitex-Welten-Episode für alle, die Spitex-Praxis weiterdenken wollen. Teilnehmende am Projekt Top 5-Liste Spitex Pflege Annina Cadruvi, Christine Reichart, Rachel Jenkins, Jennifer Kummli, Sonja Bächi, Sonja Höhn, Daniela Händler-Schuster, Azra Karabegovic, Esmeralda Latifovic, Manuela Birnea, Sonja Santi, Claudia Lötscher, Bettina Messerli, Elisa Dolci Link zur Top-5-Liste Spitex: https://www.smartermedicine.ch/fileadmin/user_upload/smarter_medicine_Top-5-Liste_Spitex_Pflege_d_23.12.2025.pdf
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    33 分
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