Was in der Zusammenarbeit mit Freelancern nach effizienter und vertrauensvoller Zusammenarbeit im Projektalltag aussieht, kann aus Compliance-Sicht schnell kritisch werden.
In Projekten verschwimmen die Grenzen zwischen externer Rolle und interner Einbindung oft schleichend – ohne böse Absicht, aber mit potenziell weitreichenden Konsequenzen.
In dieser Folge von Talking Life Science sprechen Sarah Wenk und Katja Mohr darüber, woran Freiberufler und Unternehmen erkennen, wann eine Zusammenarbeit in eine kritische Richtung kippt.
Im Fokus stehen typische Grauzonen wie feste Arbeitszeiten, interne E-Mail-Adressen, die Teilnahme an Team-Meetings oder Einladungen zu Firmen-Events – Situationen, die im Alltag selbstverständlich wirken, rechtlich jedoch problematisch sein können.
Die beiden ordnen ein, was Scheinselbstständigkeit konkret bedeutet, warum nicht nur Verträge, sondern vor allem die gelebte Praxis im Projekt entscheidend ist und welche Risiken im Ernstfall drohen.
Gleichzeitig geben sie praxisnahe Tipps, wie Freelancer ihre Rolle klar abgrenzen, Warnsignale frühzeitig erkennen und souverän ansprechen können – ohne die Zusammenarbeit zu gefährden.
Die zentrale Erkenntnis: Compliance ist kein abstraktes Thema im Hintergrund, sondern zeigt sich in den kleinen Entscheidungen des Projektalltags.
Hosts:
- Sarah Wenk, Teamleiterin im Bereich Pharma und Medizintechnik bei der Aristo Group
- Katja Mohr, Head of Legal and Compliance bei der Aristo Group
"Talking Life Science" ist ein Podcast der Aristo Group.