エピソード

  • KurzGefasst: Der dorsale Klitorisnerv – erstmals detailliert kartiert
    2026/06/29
    Wie genau verzweigt sich der dorsale Klitorisnerv – und welche Konsequenzen hat das für die rekonstruktive Chirurgie nach weiblicher Genitalverstümmelung oder bei geschlechtsangleichenden Operationen? In dieser Folge von „KurzGefasst" stellen wir eine aktuelle Studie aus dem Fachmagazin Folia Morphologica vor, in der erstmals eine detaillierte anatomische Kartierung der Nervenarchitektur der menschlichen Klitoris vorgelegt wird. Ein Team um Erstautor Dr. Michael Wolf-Vollenbröker vom Institut für Anatomie I der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf untersuchte neun Klitorispräparate von Körperspendern mithilfe einer modifizierten Silafärbung, die das Gewebe transparent macht und Nervenfaszikel sichtbar färbt. Dabei zeigen sich zwei anatomische Verzweigungshotspots: Im Bereich des Ligamentum suspensorium klitoridis zweigen im Durchschnitt 1,8 Nervenfaszikel ab, weiter distal im anterolateralen Bereich teilt sich der Nerv in durchschnittlich 3,7 größere Faszikel pro Seite auf – mit erheblicher interindividueller Variabilität. Die Innervation ist zudem nicht symmetrisch: Links und rechts können sich deutlich unterscheiden. Wir diskutieren, welche klinischen Implikationen sich aus diesen Befunden für die NMCS-Prozedur und andere rekonstruktive Eingriffe ergeben, warum das Ligamentum suspensorium als chirurgische Orientierungsstruktur und No-Touch-Area dienen kann, und welche Fragen zu funktionellen Korrelaten der anatomischen Varianten offen bleiben. Quelle: Wolf-Vollenbröker M, Piermaier L, Filler TJ, mon O'Dey D. Ramification of the dorsal clitoral nerve along its course on the human clitoris. Folia Morphologica. 2026. DOI: 10.5603/fm.107254 Dieser Podcast wird mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt. Sie möchten auf dem neuesten Stand bleiben? Auf mgo‑medizin.de finden Sie aktuelle News, Fachartikel, zertifizierte CME‑Fortbildungen, praxisrelevante Studien, Videos, Podcasts und vieles mehr. Jetzt registrieren und entdecken!
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    5 分
  • KurzGefasst: Neuer Signalweg der pathologischen Gefäßneubildung im diabetischen Auge
    2026/06/15
    Warum sprechen manche Patientinnen und Patienten mit diabetischer Retinopathie nicht ausreichend auf Anti-VEGF-Therapien an – und gibt es alternative Angriffspunkte für neue Behandlungsstrategien? In dieser Folge von „KurzGefasst" stellen wir eine aktuelle Studie aus Nature Communications vor, in der ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Prof. Jens Kroll von der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg einen bislang unbekannten Signalweg der pathologischen Gefäßneubildung im Auge identifiziert hat. Im Mittelpunkt steht das reaktive Lipidaldehyd 2-Hexadecenal (2-HD), ein Stoffwechselprodukt von Sphingosin-1-Phosphat (S1P). Normalerweise wird 2-HD durch das Enzym ALDH3B1 entgiftet – fehlt dieses Enzym, akkumuliert 2-HD und hemmt gezielt den S1P-Rezeptor 5 (S1PR5), was zu einer Fehlregulation der Gefäßbildung führt. Zudem stört 2-HD den Eisenhaushalt der Zellen und treibt sie in die Ferroptose. Diese Befunde wurden im Zebrafischmodell erhoben und in humanem Augengewebe mit diabetischer Retinopathie bestätigt. Wir diskutieren, welche therapeutischen Perspektiven sich aus dieser neu identifizierten 2-HD/S1PR5-Signalachse ergeben, warum bereits zugelassene S1PR5-Modulatoren aus der MS-Therapie hier besonders vielversprechend sind und welche Fragen klinische Studien noch klären müssen. Quelle: Qian X, Ge R, Chu Y et al. Nat Commun. 2026;17:3488. doi: 10.1038/s41467-026-71792-3 Dieser Podcast wird mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt. Sie möchten auf dem neuesten Stand bleiben? Auf mgo‑medizin.de finden Sie aktuelle News, Fachartikel, zertifizierte CME‑Fortbildungen, praxisrelevante Studien, Videos, Podcasts und vieles mehr. Jetzt registrieren und entdecken!
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    7 分
  • Klinikgeburt – Wissen vermitteln, aufklären und Kommunikation im Kreißsaal verbessern | Expertentalk
    2026/06/10
    Was erwartet werdende Eltern wirklich im Kreißsaal – und warum klaffen Erwartung und Realität so oft weit auseinander? Nina Hoffmann spricht mit Dr. med. Richard Krüger, Assistenzarzt mit Erfahrung in der Geburtshilfe an der Berliner Charité und Autor des Buches „In der Geburtsklinik: Alles, was man wissen muss", über die Lücken in der Geburtsvorbereitung und das, worüber viel zu selten offen gesprochen wird. Warum erleben so viele Frauen die Geburt als überwältigend – obwohl sie einen Vorbereitungskurs besucht haben? Was bedeutet es, Empathie und medizinische Professionalität im Kreißsaal zu vereinen? Und welche Rolle spielen Kommunikation, Aufklärung und interdisziplinäre Zusammenarbeit für eine sichere und würdevolle Geburtshilfe? Freuen Sie sich auf ein Gespräch, das ehrlich benennt, was viele nur ahnen – und das zeigt, wie mehr Wissen, bessere Vorbereitung und ein offener Dialog das Geburtserlebnis nachhaltig verändern können. Für alle, die verstehen möchten, warum sachliche Aufklärung der größte Schutz vor Traumatisierung ist. Sie möchten auf dem neuesten Stand bleiben? Auf mgo‑medizin.de finden Sie aktuelle News, Fachartikel, zertifizierte CME‑Fortbildungen, praxisrelevante Studien, Videos, Podcasts und vieles mehr. Jetzt registrieren und entdecken!
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    29 分
  • Von der Patientin zur erfolgreichen Autorin | Lea Hermann mit "Hirnweh" im Expertentalk
    2026/06/05
    Was passiert, wenn eine Krankheit das Leben junger Menschen von einem Moment auf den nächsten aus der Bahn wirft – und wie lässt sich diese Erfahrung in Worte fassen? Lea Hermann erkrankte selbst mit Anfang zwanzig an einer Enzephalitis, einer schweren Gehirnentzündung. Was sie dabei durchlebte – die Angst, die Isolation, die absurden Momente im Rehakontext – hat sie in ihrem Debütroman „Hirnweh" verarbeitet, 2022 erschienen im Murisken Verlag. Unsere Medizinjournalistin Julina Pletziger spricht im neuen Expertentalk von mgo medizin mit der Autorin und Redakteurin Lea Hermann über das Schreiben als Bewältigungsstrategie, über Patientenperspektiven, die im Medizinbetrieb oft ungehört bleiben – und über das, was ein einziger erklärender Satz beim Arztgespräch ausmachen kann. Im Gespräch erzählt Lea Hermann, wie ein privater Blog aus der Rehazeit zum Fundament ihres Romans wurde, warum Humor und Kritik im Klinikalltag keine Gegensätze sind, und was sie sich von Ärztinnen und Ärzten damals wirklich gewünscht hätte. Und sie gibt einen ersten Einblick in ihr nächstes Buchprojekt – eine Geschichte über Freundschaft, Trauer und verborgene Geheimnisse. Seien Sie gespannt und folgen Sie uns, um keine neuen Folgen zu verpassen! Sie möchten auf dem neuesten Stand bleiben? Auf mgo‑medizin.de finden Sie aktuelle News, Fachartikel, zertifizierte CME‑Fortbildungen, praxisrelevante Studien, Videos, Podcasts und vieles mehr. Jetzt registrieren und entdecken!
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    18 分
  • KurzGefasst: Körperliche Aktivität moduliert neuronale Folgen von Kindheitstraumata
    2026/06/01
    Kann körperliche Aktivität über die Lebensspanne die neuronalen Auswirkungen von Kindheitstraumata abmildern – und damit neue Perspektiven für die Behandlung von Depressionen, Angststörungen und posttraumatischen Belastungsstörungen eröffnen? In dieser Folge von „KurzGefasst" stellen wir eine aktuelle Studie aus dem Journal Biological Psychiatry: Cognitive Neuroscience and Neuroimaging vor, in der untersucht wird, wie körperliche Aktivität die funktionelle Konnektivität im Gehirn von Erwachsenen mit belastenden Kindheitserfahrungen beeinflusst. Ein Team um Lemye Zehirlioglu von der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg untersuchte 75 Erwachsene mit Kindheitstraumata mithilfe von Ruhe-fMRT. Dabei zeigt sich ein auffälliges Crossover-Muster: Bei niedriger körperlicher Aktivität ist höhere Traumabelastung mit reduzierter funktioneller Konnektivität assoziiert, bei hoher Aktivität hingegen mit erhöhter Konnektivität – insbesondere in Kleinhirn, visuellen Assoziations- und motorischen Netzwerken. Die Johnson‑Neyman‑Technik identifiziert kritische Schwellenwerte unterhalb von etwa 150 und oberhalb von etwa 330 bis 390 Minuten pro Woche. Wir diskutieren, welche neuroplastischen Mechanismen hinter diesen Befunden stehen, welche Implikationen sich für einen multimodalen Therapieansatz ergeben und welche Fragen zukünftige longitudinale Studien klären müssen. Quelle: Zehirlioglu L et al. Biological Psychiatry: Cognitive Neuroscience and Neuroimaging. 2026. doi: 10.1016/j.bpsc.2026.01.006 Dieser Podcast wird mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt. Sie möchten auf dem neuesten Stand bleiben? Auf mgo‑medizin.de finden Sie aktuelle News, Fachartikel, zertifizierte CME‑Fortbildungen, praxisrelevante Studien, Videos, Podcasts und vieles mehr. Jetzt registrieren und entdecken!
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    7 分
  • KurzGefasst: Das globale genetische Interaktionsnetzwerk der menschlichen Zelle
    2026/05/18
    Kann ein globales genetisches Interaktionsnetzwerk dabei helfen, die funktionelle Architektur einer menschlichen Zelle zu entschlüsseln – und damit besser zu verstehen, warum bestimmte Tumorzellen auf gezielte Therapien empfindlich reagieren, während andere resistent bleiben? In dieser Folge von „KurzGefasst“ stellen wir eine aktuelle Studie aus Cell vor, in der mithilfe von CRISPR‑Cas‑neun‑Screens rund vier Millionen Genpaare in einer menschlichen Zelllinie getestet werden, um ein umfassendes genetisches Netz aufzuspannen. Im Fokus steht die haploide HAP‑eins‑Zelllinie, in der die Autorinnen und Autoren knapp neunzigtausend belastbare genetische Interaktionen kartieren und daraus ein hierarchisches Netzwerk aufbauen. Dieses Netzwerk ordnet etwa dreitausendachthundert Gene zu Protein­komplexen, Signalwegen, biologischen Prozessen und Zellkompartimenten – und zeigt, dass die grundlegenden Prinzipien genetischer Netzwerke von Hefezellen bis zum Menschen erstaunlich gut konserviert sind. Wir diskutieren, wie sich aus den Interaktionsmustern funktionelle Module ableiten lassen, warum besonders stark vernetzte Gene häufig selektiv essenziell in Krebszelllinien sind und welche Konsequenzen das für das Design synthetisch letaler Therapiestrategien hat. Erfahren Sie, wie genetische Interaktionen helfen, schlecht charakterisierte Gene zu annotieren, warum Doppelgene mit hoher Sequenzähnlichkeit oft überraschend verletzlich sind und wie sich das Netzwerk mit Daten der Cancer Dependency Map kombinieren lässt, um neue onkologische Zielstrukturen zu identifizieren. Wir beleuchten zudem die methodischen Stärken und Grenzen groß angelegter CRISPR‑Kombinationsscreens und diskutieren, wie gut sich Befunde aus einer Referenzzelllinie auf die Vielfalt realer Tumoren übertragen lassen. Quelle: Billmann M, Costanzo M et al. Cell. 2026;189:1–24. doi:10.1016/j.cell.2026.03.044 Dieser Podcast wird mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt. Sie möchten auf dem neuesten Stand bleiben? Auf mgo‑medizin.de finden Sie aktuelle News, Fachartikel, zertifizierte CME‑Fortbildungen, praxisrelevante Studien, Videos, Podcasts und vieles mehr. Jetzt registrieren und entdecken!
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    4 分
  • Augenheilkunde im globalen Süden: Eine Herausforderung für Entwicklungshelfende | Expertentalk
    2026/05/13
    Was braucht es, um Augenheilkunde dorthin zu bringen, wo sie am dringendsten gebraucht wird? Und welche Rolle spielt dabei internationale Zusammenarbeit? Rosemarie Frühauf spricht mit Dr. Heiko Philippin vom Universitätsklinikum Freiburg, Ophthalmologe mit langjährigem Engagement in der Entwicklungsarbeit in Afrika, über Versorgungslücken im globalen Süden und die Frage, wie man Patientinnen und Patienten erreicht, die unter schwierigeren Bedingungen an denselben Erkrankungen leiden wie wir. Was bedeutet es, medizinisches Wissen an ein Gesundheitssystem weiterzugeben, das mit einem Bruchteil der verfügbaren Ressourcen auskommen muss? Welche Rolle spielen Ausbildung, Bewusstsein und kreative Versorgungsmodelle, wenn auf eine Million Menschen nur vier Augenärzte kommen? Erfahren Sie, wie Wissenstransfer und kreative Herangehensweisen dazu beitragen, das Sehvermögen in Ländern mit eingeschränkter medizinischer Versorgung zu bewahren. Freuen Sie sich auf ein Gespräch, das zeigt, wie nachhaltige Entwicklungsarbeit in der Augenheilkunde funktioniert – und warum jede einzelne Ärztin und jeder einzelne Arzt vor Ort eine Wellenwirkung hat. Sie möchten auf dem neuesten Stand bleiben? Auf mgo-medizin.de finden Sie aktuelle News, Fachartikel, zertifizierte CME-Fortbildungen, praxisrelevante Studien, Videos, Podcasts und vieles mehr. Jetzt registrieren und entdecken! mgo‑medizin – Medizinische Fortbildungen & Fachinhalte: https://mgo-medizin.de/
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    28 分
  • KurzGefasst: So komplex reagieren G-Proteine auf Wirkstoffe: Die Rolle ligandenspezifischer GPCR-Konformationen
    2026/05/04
    Kann die Art und Weise, wie ein Wirkstoff einen Rezeptor aktiviert, darüber entscheiden, welche intrazellulären Signalwege angeschaltet werden – und erklärt das möglicherweise, warum pharmakologisch ähnliche Substanzen klinisch so unterschiedliche Effekte zeigen? In dieser Folge von „KurzGefasst“ widmen wir uns einer aktuellen Studie aus Nature, die erstmals in lebenden Zellen hochaufgelöst sichtbar macht, dass G‑Protein‑gekoppelte Rezeptoren keine einfachen An‑/Aus‑Schalter sind, sondern eine Vielzahl dynamischer Aktivierungszustände durchlaufen. Im Mittelpunkt steht eine Arbeit der Universität Leipzig und des Max‑Delbrück‑Zentrums, in der die Forschenden neuartige minimalinvasive Fluoreszenz‑Biosensoren am muskarinischen M2‑Rezeptor einsetzen. Mit dieser Methode gelingt es ihnen, die Konformationsänderungen einzelner extrazellulärer Aminosäuren in Echtzeit zu messen und die Entstehung unterschiedlicher Rezeptor‑G‑Protein‑Komplexe millisekundengenau zu verfolgen. Wir sprechen darüber, warum der M2‑Rezeptor je nach Wirkstoff völlig unterschiedliche Aktivierungstrajektorien einschlägt, wie diese Trajektorien die Auswahl spezifischer G‑Proteine steuern – und warum klassische pharmakologische Modelle diese Vielfalt bisher nicht erklären konnten. Sie erfahren, weshalb Vollagonisten, Superagonisten und Partialagonisten nicht nur unterschiedlich stark wirken, sondern fundamental verschiedene Konformations‑„Fingerabdrücke“ erzeugen. Wir beleuchten, wie sich hochwirksame und weniger wirksame Rezeptor‑G‑Protein‑Komplexe zeitlich unterscheiden, warum manche Wirkstoffe bestimmte Zwischenzustände überspringen und welche Bedeutung diese Dynamik für die Entwicklung selektiver und nebenwirkungsärmerer Therapeutika hat. Außerdem diskutieren wir methodische Stärken, mögliche Limitationen und offene Fragen zur Übertragbarkeit auf andere Rezeptorfamilien. Quelle: Thomas R, Jacoby P et al. Nature. 2026;650:1053–1060. doi:10.1038/s41586‑025‑09963‑3 Dieser Podcast wird mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt. Sie möchten auf dem neuesten Stand bleiben? Auf mgo‑medizin.de finden Sie aktuelle News, Fachartikel, zertifizierte CME‑Fortbildungen, praxisrelevante Studien, Videos, Podcasts und vieles mehr. Jetzt registrieren und entdecken!
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