『Against the Obvious』のカバーアート

Against the Obvious

Against the Obvious

著者: Sebastian Kraus
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Against the Obvious sind Gespräche mit Menschen, die eine Geschichte in sich tragen. Nicht nur die, die im Rampenlicht stehen. Auch die, an denen man auf der Straße vorbeilaufen würde, ohne zu ahnen, was sie erlebt haben. Kein Skript. Kein Schnitt. Keine Fragen, die man schon tausendmal gehört hat. Weil ein einziges echtes Gespräch die Art verändern kann, wie man die Welt sieht.Sebastian Kraus 社会科学
エピソード
  • Vom amputierten Bein zum Gesicht einer Weltkampagne
    2026/06/24

    Tom Belz verlor mit acht Jahren sein linkes Bein an Knochenkrebs. 2018 stand er auf dem Kilimandscharo; mit zwei Krücken. Die Welt feierte den Helden. Aber das ist nicht die Geschichte, die Tom erzählen wollte.In dieser Folge geht es nicht um den Berg. Es geht um den Mann dahinter: einen, der Red Bull absagte, weil es nicht „höher, weiter, besser“ werden muss. Der trotz Ruhm jeden Tag wieder als Erzieher in die Werkstatt geht. Der sich bei seinem Krebs entschuldigt hat. Und der mitten im Gespräch in Tränen ausbricht, weil sein Vater im Herbst gestorben ist.Ein Gespräch über Kontrolle statt Kampf, über Wut als Antrieb und über das Recht, gleichzeitig traurig und glücklich zu sein und über die Erkenntnis, dass jeder seinen eigenen Kilimandscharo hat. Manchmal ist der größte gar nicht der, den alle sehen.💛 Eine Bitte zum SchlussDiese Folge ist in den Räumen des Vereins „Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt e.V." entstanden, einem Ort, der mit Toms eigener Geschichte eng verbunden ist. Seit 1983 begleitet der Verein betroffene Familien in derRhein-Main-Region und sagt dem Krebs jeden Tag aufs Neue den Kampf an: helfen, heilen, forschen. Finanziert wird diese Arbeit zu 100 % aus Spenden.Allein in Deutschland erkranken jedes Jahr rund 2.200 Kinder und Jugendliche neu an Krebs (Deutsches Kinderkrebsregister). Dass wir gesund sind, ist nichts Selbstverständliches. Wenn dich Toms Geschichte berührt hat, freut sich der Verein über jede Spende, jeder Betrag hilft:Deine Spende hilft dreifach:Frankfurter SparkasseIBAN: DE98 5005 0201 0000 6200 50 -Ich mag es, Leute kennenzulernen, Feedback zu bekommen und interessante Projekte zu unterstützen.Wenn du etwas auf dem Herzen hast – schreib mir einfach eine Nachricht, ich freue mich darauf, von dir zu hören.-0:00 Intro: Bist du es leid, die Inspiration zu sein?1:59 Krücken statt Prothese: wie er sich „freikämpfte"5:58 In Schubladen gesteckt: der Ordnungsamt-Moment11:38 Das Pinocchio-Syndrom: warum er sich als Kind prügelte15:44 Was er sich nie zugetraut hätte – und sein Rat an dich20:55 Warum er das Kinderbuch schrieb: der Löwe mit drei Beinen22:08 Tom auf Social Media vs. Tom zu Hause25:54 Der Tod seines Vaters – und warum er darüber spricht32:44 Die drei Songs, die ihn brechen / „Wenn erst der Abend kommt"43:54 Warum die Arbeit in der Werkstatt ihn erdet46:23 Vom Praktikum auf der Krebsstation zum Erzieher54:44 „Nicht ich bin behindert – ich werde behindert"56:04 Wie ein Tag in der Tagesförderstätte wirklich aussieht1:07:26 Geld kommt, Geld geht: warum er den sicheren Job behält1:09:49 Kilimandscharo: die Version, die er nie erzählt hat1:17:32 Die Red-Bull-Absage: „Es muss nicht höher, weiter, besser"1:20:40 War es aufgestaute Wut? Wie die Mammut-Kampagne entstand1:26:35 „Ich habe die Kontrolle – nicht die Behinderung über mich"1:27:20 Die zwei Entschuldigungen: der Operateur und der Krebs1:31:40 Das größte Geschenk der Krankheit: Mut1:35:55 Wie es seinen Eltern mit der Diagnose ging1:44:31 Schlagzeug, Band & der einbeinige Schlagzeuger auf Tour1:49:19 Schlechte Tage & Phantomschmerz1:55:30 „Beides darf co-existieren": traurig und glücklich sein1:57:10 Worauf bist du am meisten stolz?-Schreib mir unten in den Kommentaren

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    2 時間
  • One House Gründer: Warum Made in Germany Made in China schlägt und er GEGEN eine Personal Brand ist
    2026/06/09

    Niederländer, Innenarchitekt, Award-Designer und trotzdem nicht das Gesicht seiner Marke. Jan-Willem van den Bosch über One House, Dutch Design Made in Germany, und warum er bewusst keine Personal Brand aufbaut.

    Jan-Willem van den Bosch führt gemeinsam mit seiner Frau Katharina die Möbelmarke One House, ein Familienunternehmen aus München, das modulare Sofas, Esstische und Stühle entwirft und zu 100 % in Deutschland produziert. Dutch Design, Made in Germany, Direktvertrieb ohne Zwischenhändler. Für das Bolder Sofa gab es 2023 den German Design Award und den Iconic Award.

    In dieser Folge von Against the Obvious sprechen wir darüber:

    – wie aus einem kleinen Möbelladen im Münchner Glockenbachviertel eine eigene Designmarke wurde

    – warum „Made in Germany“ für ihn mehr ist als ein Etikett – und was es konkret bedeutet

    – warum seine Frau Katharina nicht „die Frau, die mithilft“ ist, sondern 50 % des Erfolgs

    – warum er bewusst NICHT das Gesicht seiner Marke sein will, obwohl ihm jeder zu Personal Branding rät

    – der Moment 2019, als er zum ersten Mal auf seinem eigenen Sofa saß: „Die Welt gehört mir.“

    – und warum im Büro ein Schild hängt: „Hermann und Rosie muss es auch gefallen.“

    Ein Gespräch über Möbel Made in Germany, das Aufbauen einer Marke ohne BWL-Studium, das Leben als Niederländer in Bayern und die Frage, was wirklich zählt, wenn man etwas Eigenes schafft.

    MEHR ÜBER ONE HOUSE

    Website: https://onehouse.de

    Instagram: https://www.instagram.com/onehouse.de/

    TikTok: https://www.tiktok.com/@onehouse.de

    Pinterest: https://pl.pinterest.com/onehousede

    Showroom München: https://maps.app.goo.gl/ojrmaGCjmxxMZLWy8Showroom

    Hamburg: https://maps.app.goo.gl/nJyZvDcKYZnzYBAy8

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    Ich mag es, Leute kennenzulernen, Feedback zu bekommen und interessante Projekte zu unterstützen.

    Wenn du etwas auf dem Herzen hast – schreib mir einfach eine Nachricht, ich freue mich darauf, von dir zu hören.

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    KAPITEL

    00:00 Made in Germany – relevanter denn je?

    02:30 Direktvertrieb statt Händlernetz

    07:35 IKEA, Champions League und der Mittelweg

    10:30 Jan des Bouvrie und demokratisches Design

    17:00 Wie Jan-Wilhelm nach München kam

    19:20 „Erfolg hängt von der Partnerwahl ab“ – Katharina als 50 %

    23:30 „Hermann und Rosie muss es auch gefallen“

    25:20 Holländer in München, nach zwölf Jahren

    30:40 Vom Möbelladen zum Möbelhersteller

    33:45 Was den Pivot ausgelöst hat

    36:30 Das erste eigene Sofa: „Die Welt gehört mir“

    41:30 Mit wem teilt man große Entscheidungen?

    50:00 Die neue Polsterei 2023 – ein Wechsel auf Kante

    52:20 Die Kundin, die ihr Haus umbauen ließ

    57:00 Warum Personal Brand bewusst zurückgenommen wurde

    01:02:00 Showroom als Antwort auf die KI-Welt

    01:04:00 Was Jan-Willem aus dem Gespräch mitnimmt

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    1 時間 3 分
  • Mehr Intrigen gehen nicht! So viel wird beim Friseur wirklich erzählt - #005
    2026/05/06

    🎙 Against the Obvious – Folge 005Hussin Alahmar ist 30, Friseurmeister in Regensburg und er weiß mehr über seine Kunden als deren beste Freunde. Eine Frau kam direkt zu ihm, nachdem sie erfahren hatte, dass ihre Schwester gestorben ist. Zwei Kundinnen saßen nebeneinander und zeigten ihm Bilder vom selben Mann. Seit 13 Jahren begleitet er Menschen durch Hochzeiten, Scheidungen und Krisen am Friseurstuhl.Mit 6 kam er aus dem Libanon nach Deutschland. Mit 17 marschierte er ohne brauchbare Bewerbung bei Udo Walz in Berlin rein und wurde am nächsten Tag eingestellt. Mit 25 machte er seinen eigenen Laden auf. Ohne Meistertitel. Den holte er erst Jahre später nach.In dieser Folge sprechen wir darüber, warum der Beruf Friseur nichts mit "einfach Haare schneiden" zu tun hat, was er an einem Tag über Menschen lernt, das die meisten ein Leben lang nicht erfahren und warum eine Kindheit ohne Geld der Grund ist, warum er heute jeden Tag glücklich aufsteht.Against the Obvious. No easy answers. Just real conversations.-Ich mag es, Leute kennenzulernen, Feedback zu bekommen und interessante Projekte zu unterstützen.Wenn du etwas auf dem Herzen hast – schreib mir einfach eine Nachricht, ich freue mich darauf, von dir zu hören.-00:00:00 Cold Open00:00:19 "Fühlst du dich mehr wie ein Therapeut?"00:02:21 Was wirklich zum Friseurberuf gehört00:02:47 Meister nach dem Laden — wie geht das?00:04:03 Alle drei Monate den Job gewechselt00:06:38 Udo Walz: Ohne Bewerbung zum Promi-Friseur00:09:31 Show und Persönlichkeit — das größte Learning00:11:01 Die Produkte und der Name "Iconic Hair"00:14:14 "Für was willst du bekannt sein?"00:17:08 Chemie, Farblehre und Mathematik im Salon00:20:23 Team, Mitarbeiter, Ausbildungs-Philosophie00:23:42 13 Jahre Geschichten am Stuhl00:24:53 Zwei Kundinnen, ein Mann00:26:02 Die Kundin, deren Schwester gestorben ist00:28:22 Wenn Geschichten am Stuhl zu viel werden00:34:03 "Kunde ist König gibt es nicht"00:38:09 "Deswegen gibt es auch keine Konkurrenz"00:42:04 "Ich brauche keine freien Tage"00:43:01 Privatleben00:46:07 Kindheit, Libanon, der Vater00:48:20 Als Erster den deutschen Pass00:51:34 Die Familie heute00:53:06 "Selbstständig als Friseur ist eine Lüge"00:58:22 Die letzte Frage-Schreib mir unten in den Kommentaren oder besuche...https://www.againsttheobvious.de/

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    1 時間
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