エピソード

  • Simon Reckla, CEO Wolftank: "Wir entsorgen die Vergangenheit und versorgen die Zukunft"
    2026/06/16
    "Wolftank ist ein Green-Tech-Unternehmen mit Fokus auf Umwelt- und Infrastrukturtechnik. Wir entsorgen die Vergangenheit und versorgen die Zukunft." Das Unternehmen aus Innsbruck saniert Umweltschäden, modernisiert Infrastruktur, recycelt belastete Stoffe und baut Lösungen für Wasserstoff und erneuerbare Energien. Das Geschäftsjahr 2025 war ein Jahr der Transformation, "mit operativen Herausforderungen, verzögerten Projektabwicklungen sowie einem ungünstigen Margen- und Projektmix", erklärt CEO Simon Reckla. Das erste Quartal 2026, sieht mit mehr Umsatz, deutlich mehr Ergebnis und der bestätigten Prognose deutlich besser aus. Hinzu kommt die neue Strategie und der "Innovationstrichter" GreenLead 2030 mit dem Ziel 250 Millionen Euro Umsatz und 12 % EBIT-Marge. Auf der HV wurde kürzlich eine Ermächtigung für einen Aktienrückkauf bis 2028 beschlossen. "Unser Fokus liegt klar auf dem profitablen und organischen Wachstum."
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  • Vitamin B wie Börse: Biogena öffnet die Gesundheitsdose für Anleger
    2026/06/12
    Biogena Good Vibes Invest AG will an die Börse - und vorher frisches Kapital einsammeln. Im Interview spricht Gründer und CEO Dr. Albert Schmidbauer über den Weg vom Mikronährstoffanbieter für Ärzte und Therapeuten zur eigenen "Gesundheitsdestination" mit Präparaten, Diagnostik, Biohacking, Plazas, Academy und digitalen Angeboten. Die Zahlen sind ambitioniert: rund 125 Mio. Euro Konzernumsatz, etwa 500 Mitarbeiter, über 30.000 Partnerärzte und Therapeuten, rund 1 Mio. Kunden und das Ziel, bis 2030 auf rund 500 Mio. Euro Umsatz zu wachsen. Der Wachstumsmotor soll vor allem Deutschland sein. Dazu kommen E-Commerce, Apothekenkanal, Export und Biogena One. Schmidbauer betont: Die Produktionskapazität für 500 Mio. Euro Umsatz sei in Salzburg bereits vorhanden. Mit der Kapitalerhöhung von bis zu 25 Mio. Euro brutto will Biogena die Community stärker einbinden. Danach ist eine Notierung im Direct Market Plus der Wiener Börse geplant. Die Frage bleibt: Ist die Dosis Wachstum richtig gewählt?
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  • Finanzexperten Oswald Salcher und Oliver Roth: "Altersvorsorge selbst in die Hand nehmen und Aktien kaufen!"
    2026/05/28
    Die Finanzexperten Oswald Salcher und Oliver Roth über den Ausbau des österreichischen Kapitalmarkts. Im Rahmen des Wiener Börsenpreises erklären beide, die "Aktienkultur in Österreich" ausweiten zu wollen. "Wir haben das erste Mal das Gefühl, dass die Politik den Kapitalmarkt richtig ernst nimmt." Noch viel mehr Menschen sollen Aktien kaufen und ihre Altersvorsorge stärker über Aktien und Wertpapiere aufbauen, möglichst auch mit österreichischen Titeln. Im Vergleich zu Deutschland wird auf einen dort deutlich geringeren Anteil an Aktieninvestoren verwiesen. Für Österreich wird genannt, dass derzeit rund 30 Prozent Aktionäre seien, dieser Anteil aber weiter steigen solle.
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  • UNIQA Insurance Group AG. CEO René Knapp: "Bilanzjahre sind den Naturkatastrophen relativ egal"
    2026/05/28
    Die UNIQA Insurance Group AG macht die beste Medienarbeit und erhält eine Auszeichnung beim Börsepreis in Wien. Klimawandel und Naturkatastrophen zwingen das Unternehmen zu einer langfristigen Strategie (bis 2050 im Konzern), denn "Bilanzjahre sind den Naturkatastrophen relativ egal", so CEO Rene Knapp. "Es geht beim Thema Nachhaltigkeit auch stets um eine konsequente Haltung, die man auf einen langen Zeitraum einnimmt." Knapp verweist auf die Gründung von Uniqa Sustainable sowie auf ESG-Ziele bis 2040 und 2050 mit Zwischenetappen.
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  • A1 Telekom Austria erhält Nachhaltigkeitspreis. Thomas Arnoldner: "KI wird zum weiteren Treiber für Bandbreiten"
    2026/05/28
    Die A1 Telekom Austria AG beeindruckt nachhaltig beim Wiener Börsepreis und holt zum dritten Mal den Nachhaltigkeitspreis. "Wenn wir dekarbonisieren, machen wir das in erster Linie, indem wir Energie einsparen. Damit sparen wir nicht nur Kosten, damit sparen wir auch CO2-Emissionen. Damit treiben wir auch die Modernisierung unserer Netze voran", so der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Thomas Arnoldner, der davon überzeugt ist, dass "ein weiterer Treiber von Bandbreiten" der Einsatz von Künstlicher Intelligenz sein wird. "er Phantasie sind in diesem Kontext so gut wie keine Grenzen gesetzt." Arnoldner spricht zudem über den schrittweisen 2G-Rückbau, der Kapazitäten für neue Technologien schafft.
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  • "For the greater good of the economy" - Christoph Boschan, CEO Börse Wien: "Unmittelbar zu aktivierende Wachstumsreserve
    2026/05/28
    Christoph Boschan, Chef der Wiener Börse, spricht von einer "neuen historischen Zugewandtheit". So gab sich der österreichische Bundeskanzler Christian Stocker mit seinem Finanzministerium beim Börsepreis im Palais Niederösterreich die Ehre. "Österreich ist ein unglaublich reiches Land mit einem sehr aktiven und erfolgreichen Unternehmertum. Hier liegt eine unmittelbar zu aktivierende Wachstumsreserve für das Land." Der ATX Total Return schlägt den Euro Stoxx derzeit deutlich. Boschan erklärt zudem, wie niedrig verzinste Ersparnisse stärker investiv genutzt werden könnten. Er fordert vor allem bessere Rahmenbedingungen für die private Altersvorsorge und verweist auf große ungenutzte Sparvolumina. Zudem ordnet er die Entwicklung des ATX Total Return ein und betont die neutrale Rolle der Börse.
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  • STRABAG SE - CEO Stefan Kratochwill: "Wir werden sehr viel Arbeit in Deutschland haben"
    2026/05/26
    Börsepreis Wien: Dritter Rang beim ATX-Preis für die Strabag AG. 42 % der Leistung erbringt das Unternehmen in Deutschland. "Die dortige Infrastruktur wurde in den letzten Jahren definitiv vernachlässigt. Wir gehen davon aus, dass wir sehr viel Arbeit in Deutschland haben werden", so der CEO Stefan Kratochwill. Die Strategie 2030 lauscht dem Dreiklang "People, Planet und Progress". Zusätzlich beackert Strabag sechs Kernfelder, darunter Hightech-Buildings, Energie- und Wasserinfrastruktur, aber auch Property and Facility Service. "Der Wohnungsbau macht bei der Strabag unter 7 Prozent aus." Das Geld aus dem Kapitalmarkt bleibt also auch in Zukunft willkommen.
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  • Oberbank feiert 40 Jahre Wiener Börse. Martin Seiter: "Börse ein Wachstumsmotor"
    2026/05/26
    "Wir können das, was eine Großbank kann, aber wir sprechen wie eine Regionalbank." Die Oberbank ist anders, weil sie eine verlässliche Alternative in der Deutschen Bankenlandschaft ist. Seit dem Börsengang 1986 wurden laut Oberbank jedes Jahr Dividenden gezahlt, in Summe 765 Mio. Euro. In diese Zeit fällt auch die "wahre Gründung" der altehrwürdigen Bank, so der designierte Generaldirektor Martin Seiter. Die Zahl der Aktionärinnen und Aktionäre stieg seither von rund 1.000 auf über 10.000. "Wir sind keine Wohlfühlbank, sondern eine High-Performance-Bank, also zum Erfolg verdammt." 2025 war ein Rekordjahr. Vorsteuergewinn: 477 Millionen Euro. Provisionsergebnis plus 12,6. Risikovorsorge niedriger Eigenkapital plus 6,3 %. Gleichzeitig fiel das Zinsergebnis um 5,3 % und die At-Equity-Beteiligung ging um 24 % zurück.
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