エピソード

  • 2015: Erstes eigenes Konzert und was haben Mettbrötchen damit zu tun
    2026/06/17

    2015 steht Mo-Torres genau da, wo der Albumtitel es sagt: irgendwo dazwischen. Nicht mehr ganz am Anfang, aber auch noch lange nicht fertig mit dem, was da gerade entsteht — mit dem Gefühl, dass aus all dem mehr werden kann.

    Während Deutschland 25 Jahre Wiedervereinigung feiert und Adele mit „Hello“ durch die Boxen dröhnt, läuft bei Mo ein ganz eigener Film: Release-Stress, neue Songs, größere Pläne und die Frage, wie viel man selbst schaffen kann, wenn man einfach mal macht.

    Am 10. Juli 2015 erscheint „Irgendwo dazwischen“ über Versunkene Fabrik. Ein Album mit Songs wie „Ausgebrannt“, „Blockrudel“, „10 Tage Rich“, „5051“, „Realityshow“, „Endlich wieder Rap“ und natürlich „Irgendwo“ und „Dazwischen“. Zum ersten Mal gibt es eine eigene Box: mit T-Shirt, Poster, Autogrammkarte und Mo-Torres-Tischtennisbällen. Beerpong trifft Rap-Album.

    Mit Fabian Thomas sprechen wir über genau diese Zeit: über das erste eigene Konzert im Kölner Underground, Mettbrötchen, Rückschlägen und das Gefühl, Musik langsam ernster zu nehmen. Vieles entsteht neben der Arbeit, vieles aus dem Bauch heraus — aber immer mit der Idee, besondere Dinge zu tun.

    Der Mo-Ment kommt diesmal von Steffi und blickt auf die erste eigene Deutschlandtour von Mo im Jahr 2022.

    Eine Folge über Underground, Umwege, Beerpong, Rückschläge — und ein Jahr, in dem Mo-Torres ziemlich genau irgendwo dazwischen steht.

    ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Tickets für das Konzert im Tanzbrunnen⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠

    Host: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Mo-Torres⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠

    Co-Host: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Tom Neumann⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Homepage Mo-Torres⁠⁠⁠

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    51 分
  • 2014: Krücken, Kurve und Komplimente
    2026/06/14

    Kannst du gut Komplimente annehmen? Für Mo-Torres ist 2014 ein Jahr, in dem genau das gar nicht so leicht ist. Denn während von außen erste Anerkennung kommt, versinkt er innen im Chaos: Knieverletzung, Studium, Musik, Doppelbelastung — und die Frage, wie viel davon eigentlich gerade zu viel ist.

    2014 ist auch das Jahr, in dem Mo in Köln sichtbarer wird. Deutschland wird Weltmeister, Götze macht das Ding, „Atemlos“ läuft überall — und Mo schreibt sich mit dem Aufstiegssong für den FC immer mehr in die Kölner Fußball- und Stadtidentität. Langsam entsteht ein Gefühl dafür, dass die Musik mehr sein kann als nur ein Rapding nebenbei – auch wenn sich das damals für Mo noch nicht so anfühlte.

    Gleichzeitig ist da der persönliche Druck. Die Knieverletzung wirkt nach, der Alltag wird vollgepackter — und trotzdem bringt sich Mo musikalisch immer wieder selbst ins Spiel.

    Als Wegbegleiter ist Prof. Dr. Achim Fettig dabei — mit Blick auf Mo als Student, Musiker, Netzwerker und Teil einer besonderen Gruppe am Campus. Es geht um Entwicklung, Texte, Kontakte nach dem Studium und darum, warum Mo es Menschen leicht macht, an seinem Weg dranzubleiben.

    Eine Folge über erste lokale Erfolge, ehrliche Zweifel, Köln, Kurve und Krücken — und den Moment, in dem Anerkennung langsam lauter wird als Unsicherheit.

    ⁠⁠⁠⁠⁠⁠Tickets für das Konzert im Tanzbrunnen⁠⁠⁠⁠⁠⁠

    Host: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠Mo-Torres⁠⁠⁠⁠⁠⁠

    Co-Host: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠Tom Neumann⁠⁠⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠⁠⁠Homepage Mo-Torres⁠⁠

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    40 分
  • 2013: Zwischen Ascheplatz und Underground, Erfolgen und Rückschlägen
    2026/06/10

    Es gibt Jahre, die wirken wie ein Durcheinander aus offenen Tabs: Fußball, Studium, Job, Knieverletzung, Rap, Dropbox, HipHop.de, erste Bühnen — und mittendrin Mo-Torres, irgendwo zwischen Ascheplatz und Aufbruch.

    Bevor es zurückgeht, schauen wir kurz nach vorne: auf den Tanzbrunnen. Nicht aus dem Fenster, aber von der Bühne runter, gemeinsam mit Cat Ballou. Hat sich dieser Ort für Mo verändert – jetzt, wo er weiß, dass er dort bald bei seinem größten Konzert stehen wird? Und wo kommt eigentlich „Vielleichtsinn“ her?

    2013 ist auch das Jahr, in dem Mo beginnt sein „Chaos“ zwischen Fußballplatz, Musik und Zukunftsfragen zu sortieren. Noch ist nicht klar, was davon Hobby bleibt und was einmal größer wird. Aufstieg mit Blau-Weiß Köln. Dann Knieverletzung, Studienbeginn, zum ersten Mal von Zuhause ausziehen, als Projektmanager Geld verdienen. Kein Studentenleben, eher Leben auf mehreren Spuren. Mo steht als Support-Act bei Olli Banjo im Kölner Underground auf der Bühne. Sein Gefühl: Live könnte mein Ding sein!

    Als Wegbegleiter ist Max „Sytros“ Schiele dabei — mit Blick auf Entwicklung, Akribie, Vision und einen Beat, aus dem später einmal „Liebe deine Stadt“ wird.

    Eine Folge über echte Pläne, erste Bühnen, Köln — und den Moment, in dem aus dem „Rapding“ langsam ein Weg wird.

    ⁠⁠⁠⁠⁠Tickets für das Konzert im Tanzbrunnen⁠⁠⁠⁠⁠

    Host: ⁠⁠⁠⁠⁠Mo-Torres⁠⁠⁠⁠⁠

    Co-Host: ⁠⁠⁠⁠⁠Tom Neumann⁠⁠⁠⁠⁠

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    45 分
  • 2012: Die erste eigene CD - Versandzentrale Elternhaus
    2026/06/07

    Es gibt Jahre, die kann man nicht einfach chronologisch erzählen. Man muss sie eher auskippen wie eine alteFestplatte: Songs, Videos, Kommentare, Interviews, Freundschaften, Bühnen, Festivals, Familie, Szene, Zweifel — und mittendrin Mo-Torres, im fünften Jahr als Musiker, plötzlich deutlich sichtbarer als vorher.

    Bevor wir zurückspringen, schauen wir kurz nach vorne: auf den Tanzbrunnen. Nicht als fertiges Bild, sondern als Sammlung aus Ideen, Bauchgefühl und kleinen offenen Baustellen. Was soll dieser Abend werden? Was muss passieren, damit er sich nach Mo anfühlt? Und wie sortiert man eigentlich ein Konzert, das im Kopf schon größer ist alsjede normale To-do-Liste?

    Dann geht es rein in 2012. Ein Jahr, in dem Mo-Torres plötzlich mehr ist als ein Name in den Kommentarspalten. Bei HipHop.de ist er nicht mehr nur eine Randnotiz, sonderneiner der spannenden Newcomer. Mit „Ambivalenz“ erscheint sein erstes Album, das seinen Titel ernst meint. Zwischen Haltung und Zweifel, Rap und Familie, Studio undAlltag, Freundschaft und Ehrgeiz. Plötzlich werden Netzwerke sichtbar: Timeless, Sickstie, Bosca, Nekst86. Ein Album wie ein Knotenpunkt — nicht glattgezogen, sondern voller Richtungen.

    Als Wegbegleiter ist Timey dabei. Einer, der Talent mitbringt, während Mo Struktur mitbringt. Es geht um unterschiedliche Wege, Rap, Drogen, Pop, Köln, Abstand, Liebe zur Zusammenarbeit — und darüber, warum manche Verbindungen bleiben, auch wenn sie gerade nicht stattfinden.

    Eine Folge über Newcomer-Energie, alte YouTube-Schätze, Freundschaft, Familie, und Ambivalenz.

    ⁠⁠⁠⁠Tickets für das Konzert im Tanzbrunnen⁠⁠⁠⁠

    Host: ⁠⁠⁠⁠Mo-Torres⁠⁠⁠⁠

    Co-Host: ⁠⁠⁠⁠Tom Neumann⁠⁠⁠⁠

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    52 分
  • 2011: 100 Prozent Rap, erste positive Resonanzen und tausende Mixtape-Downloads
    2026/06/03

    Bevor irgendetwas groß wird, muss es erst einmal roh sein. Und genau so klingt dieses Jahr bei Mo-Torres: nach ersten echten Ansagen, nach Beats aus dem Freundeskreis, nach Videos, die plötzlich professioneller aussehen, und nach Songs, die nicht um Erlaubnis fragen, sondern einfach raus wollen.

    Mit „Moralapostel“ erscheint ein starkes Mixtape — ein Projekt wie eine offene Kellertür in seine damalige Welt. Nicht glatt, nicht vorsichtig, nicht weichgespült. Eher: Mikro an, Stadt im Kopf, Meinung im Bauch. Songs wie „Alles zahlt sich aus“, „Mein Bezirk“, „Alkohol im Blut“, „Mittelstand“, „MS Edelweiss“ oder „Nordwestkolonie“ erzählen von Herkunft, Haltung, Nachtluft und diesem Gefühl, dass da jemand seine eigene Sprache findet.

    Als Wegbegleiter ist diesmal Tim aka Sickstie dabei. Mit ihm gründete Mo die Zwei-Mann-Crew 571 Edelweiss, von Berlin nach Köln. Mit ihm entsteht Freundschaft und der erste eigene musikalische Kosmos wächst. Man merkt: Mo baut nicht nur Tracks. Er baut sich ein Umfeld.

    Im Songfokus steht „Zeitlupe“: ein Lied über Druck, Anspruch, Rastlosigkeit und den Wunsch, alles kurz langsamer zu drehen. Der Mo-Ment kommt diesmal von Lydia — und macht aus der Folge wieder mehr als eine Rückschau.

    Eine Episode über rohe Anfänge, frühes Echo, Freundschaft, Tempo und den Moment, in dem ein Künstler anfängt, wirklich Kontur zu bekommen.

    ⁠⁠⁠Tickets für das Konzert im Tanzbrunnen⁠⁠⁠

    Host: ⁠⁠⁠Mo-Torres⁠⁠⁠

    Co-Host: ⁠⁠⁠Tom Neumann⁠⁠⁠

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    47 分
  • 2010: Im Jugendzentrum gefördert, in Internetforen zerrissen
    2026/05/31

    Mo-Torres ist zurück in Deutschland, wir sitzen im Podcaststudio in Köln — und bevor es richtig tief wird, müssen erst einmal die Brücken der Stadt sortiert werden. Hohenzollernbrücke, Severinsbrücke, Südbrücke? Köln macht es einem nicht leicht. Und irgendwo zwischen Stadtplan, Studio und Erinnerungen ist auch schnell klar: Vuvuzelas sind keine Option. Nicht 2010, nicht heute, eigentlich nie.

    Zum ersten Mal holen wir einen Wegbegleiter dazu: Paul. Für Mo nicht einfach irgendein früher Bekannter, sondern sein erster großer Förderer. Damit bekommt diese Folge eine neue Ebene: Es geht nicht nur darum, was Mo damals gemacht hat — sondern auch darum, wer an ihn geglaubt hat.

    Beim Blick auf 2010 landen wir in einer Zeit, in der Mo-Torres online noch nicht laut war, aber schon Spuren hinterließ. Wir sprechen über seinen ersten Facebook-Eintrag — und den einzigen in diesem Jahr. Über Internetforen, in denen seine Musik von den einen gefeiert, von den anderen zerrissen wurde. Über frühe Veröffentlichungen, die heute wie kleine Zeitkapseln wirken: die Mixtapes „27 Revue“ und „2 unter 1 Million“.

    Es ist die Phase, in der noch nicht alles groß, glatt oder geplant wirkt. Eher wie ein Kabelsalat aus Talent, Hunger, Freundschaft und ersten Reaktionen von draußen. Aber genau darin liegt der Zauber: Man hört einem Künstler dabei zu, wie er langsam Kontur bekommt. Der Mo-Ment kommt dieses Mal von Jessi und Saskia — und bringt wieder das in die Folge, worum es auf dieser Reise immer auch geht: Menschen, Erinnerungen und Songs, die mehr auslösen, als man beim Schreiben ahnen konnte.

    Eine Folge über erste Förderer, frühe Forenliebe, Kölner Brücken, Mixtapes und die schöne Frage, wann aus „der macht Musik“ eigentlich „der hat was zu sagen“ wird.

    ⁠⁠Tickets für das Konzert im Tanzbrunnen⁠⁠

    Host: ⁠⁠Mo-Torres⁠⁠

    Co-Host: ⁠⁠Tom Neumann⁠⁠

    ⁠⁠Homepage Mo-Torres⁠

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    46 分
  • 2009: Von Fischbrötchen und (fast) Abmahnungen wegen Musik
    2026/05/27

    Mo-Torres ist noch in Andalusien — irgendwo zwischen Songideen, Sonnenlicht und der bitteren Erkenntnis, dass ein Frühstück ohne Nutella zwar möglich, aber moralisch fragwürdig ist. Die ersten neuen Songs stehen zumindest schon mal auf eigenen Beinen, im Kopf rattert es, die kreative Phase läuft. Spanien macht gerade genau das, was Spanien machen soll: Platz im Kopf, Ideen in den Rechner, Wärme auf der Haut.

    Wir sprechen über den Künstlernamen Mo-Torres, der seine Wurzeln ebenfalls in Spanien hat, wo die Kids in wegen seiner Größe einst den „Turm“ nannten. Aus einem Spitznamen wurde ein Künstlername, aus einem Witz ein Stück Identität.

    Während in Andalusien neue Songs entstehen, ist der Tanzbrunnen längst im Sinn. Mo sortiert Ideen und Visionen. Fest steht schon: Es wird wieder einen Kabuki (Vorhang) geben — dieser magische Moment, wenn der Vorhang fällt und alles auf Anfang und Gänsehaut steht, darf nicht fehlen.

    Wir springen auf der Reise durch 18 Jahre Mo-Torres dieses Mal ins Jahr 2009: Mo jobbt unter anderem bei Nordsee, isst aber keinen Fisch. Er sammelt erste Alltagserfahrungen zwischen Job und Musik — und kassiert fasst eine Abmahnung. Dazu sprechen wir passend zu Andalusien und dieser besonderen Mischung aus Fernweh und Rückblick über den Song „Balkon von Europa“.

    Eine Folge über Türme, Vorhänge, Fischbrötchen und die Frage, wie viel Spanien eigentlich in Mo-Torres steckt.

    ⁠Tickets für das Konzert im Tanzbrunnen⁠

    Host: ⁠Mo-Torres⁠

    Co-Host: ⁠Tom Neumann⁠

    ⁠Homepage Mo-Torres

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    55 分
  • 2008: Wie alles anfing - Abiball-Gig und ein Song mit Bienen
    2026/05/24

    Der erste Auftritt beim eigenen Abiball, der erste selbst geschriebene Song — ein Geburtstagsgeschenk zum 18. seiner damaligen Freundin. Momente, in denen Musik noch kein Beruf war, sondern einfach ein Gefühl, das raus musste. Es sind die Anfänge als Künstler und Musiker.

    Als wir diese erste Folge aufnehmen, sitzt Mo-Torres gerade im Songwriting-Camp in Andalusien, die Gedanken irgendwo zwischen Sonne, neuen Ideen und dem Blick zurück auf 18 Jahre Musik.. Genau dort beginnt unsere gemeinsame Reise: 18 Schritte zum Tanzbrunnen.

    Wir sprechen über Aufbruch, Anfänge und diese besonderen Momente, die manchmal erst Jahre später ihre ganze Bedeutung bekommen. Über die gerade abgeschlossene Zusatztour durch Deutschland, über Gänsehaut auf der Bühne, über Fannähe, Konzertmagie und darüber, wie aus einzelnen Songs plötzlich Erinnerungen für viele Menschen werden.

    Dazu gibt es in jeder Folge einen besonderen Fan-Mo-ment: eine persönliche Geschichte aus der Community, die zeigt, was Mo-Torres’ Musik bei Menschen auslöst. Und natürlich sprechen wir über einen Song, der zu diesem ersten Schritt passt: „60 Minuten“.

    Eine Auftaktfolge über Zeit, Erinnerung, erste Male und die Frage, wann aus einem Moment eigentlich eine Geschichte wird.

    Tickets für das Konzert im Tanzbrunnen

    Host: Mo-Torres

    Co-Host: Tom Neumann

    Homepage Mo-Torres

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    1 時間 6 分